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Astrid Oldekop

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19.04. München: Praktisches Projektmanagement
19.04. Mannheim: Inhouse-Beratung China

Newsletter 04.2018

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Aktueller Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zeiten, in denen die chinesische Schrift die Verständigung nahezu unmöglich machte, sind vorbei. Endlich schafftes eine Software, chinesische Texte fast so gut ins Englische zu übertragen wie ein menschlicher Übersetzer. Ein wichtiger Meilenstein, der die Kommunikation - auch in Unternehmen - nachhaltig erleichtern wird. Gerade im Handelsstreit zwischen den USA und China scheint eine bessere Verständigung bitter nötig. Strafzölle könnten auch deutsche Unternehmen empfindlich treffen, denn BMW und Daimler verschiffen mehr in den USA gefertigte Autos nach China als die US-Konkurrenz.
Unterdessen will China nicht länger Müllkippe der Welt sein und macht die Schotten dicht für unsere Abfälle. Den boomenden Handel zwischen China und der EU wird das aber kaum beeinflussen. Seit dem Jahr 2000 hat sich der gegenseitige Warenaustausch verdreifacht.


Eine kurzweilige Lektüre wünscht


Ihre Astrid Oldekop

AOAstrid Oldekop
Chefredakteurin
China Business Forum
cbf@mdb-consult.com

China News

Autobahnen inspirieren Chinas Smart-Highways

Autobahn

Chinas erste intelligente Highspeed-Autobahn wird die Städte Hangzhou und Ningbo verbinden, schreibt Technode. Mobile Stromaufladung durch Photovoltaik-Straßenbelag, Warn- und Überwachungsvorrichtungen sowie automatisierte Mautstationen sollen auf der zwölfspurigen, 161 Kilometer langen Autobahn für eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern sorgen. Bei der Planung habe man sich von den Tempolimit-freien Autobahnen in Deutschland inspirieren lassen, hieß es. Die smarte Superautobahn soll 2022 zu den Asian Games eröffnet werden.
Im Dezember hat China bereits die erste Solar-Teststrecke in der Provinz Shandong eröffnet. Solarpanels als Straßenbelag sorgen dafür, dass Eis und Schnee im Winter keine Chance haben, schreibt das Onlinemagazin Chip. Unter der Oberfläche sind elektromagnetische Induktionsspulen eingebaut. Fährt ein Elektroauto auf der Straße, kann es während der Fahrt mit Ökostrom aufgeladen werden. Über ein Thema müssen sich Chinas Behörden allerdings Gedanken machen: die Sicherheit. Fünf Tage nach der Eröffnung der Teststrecke stahlen Diebe einen Teil der Hightech-Strecke, meldet der Shanghaiist.

Quellen: Technode, Shanghaiist, Chip, Foto: Pixabay

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Aldi muss chinesische Konkurrenz fürchten

Aldi

Während der Discounter Aldi Süd ein Netz mit 50 Filialen und Zentrallager in China plant, wachsen die großen chinesischen Händler rasant und streben nach Europa: JD.com hat ein Büro in Paris eröffnet und will eine Milliarde Euro in ein Logistiknetz in Frankreich stecken. Konkurrent Alibaba errichtet in Bulgarien ein zentrales Versandlager für Europa und will in den kommenden fünf Jahren 13 Milliarden Euro in die globale Expansion investieren, schreibt das Handelsblatt. Auch die Übernahme einer Supermarktkette in Deutschland sei dann nicht mehr ausgeschlossen, prognostiziert die Zeitung. Kombiniere dann beispielsweise Alibaba die deutsche Einkaufskompetenz mit seinem Digital-Know-how, dürfte der Handelsgigant selbst Aldi das Fürchten lehren, heißt es weiter.
Bereits 2025 werden die beiden größten chinesischen Onlinehändler, Alibaba und JD.com, mehr Umsatz machen als die zehn größten deutschen Händler zusammen, analysiert eine Studie der Strategieberatung Oliver Wyman. „Die Kräfteverhältnisse im internationalen Handel werden sich in den kommenden Jahren deutlich verschieben“, prognostiziert Rainer Münch, Handelsexperte von Oliver Wyman, gegenüber dem Handelsblatt. Seit einem Jahr ist Aldi Süd in China online über die Plattform Tmall präsent.

Quellen: Handelsblatt, Lebensmittelzeitung, focus, Wirtschaftswoche, Foto: flickr/David

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Ford-Autos aus dem Automaten

Ford

Chinesen können Ford-Autos künftig am Automaten für Testfahrten ausleihen oder direkt kaufen, schreibt das Onlinemagazin The Verge. Das neue Super Test-Drive Center von Ford und Alibaba in Guangzhou hat kein Servicepersonal und kann mit der Tmall-Smartphone-App angesteuert werden. Interessenten wählen ein Modell, hinterlegen elektronisch eine Kaution, vereinbaren einen Termin und schicken ein Selfie, so dass der Automat sie bei der Abholung erkennt. Die Abholung zur dreitägigen Testfahrt soll nur zehn Minuten dauern. Für Kunden mit einer Punktezahl von mindestens 700 in Alibabas Sesame Credit-System sind die Testfahrten frei. Wer weniger Punkte hat, muss bezahlen. Nach Angaben von Wired beginnen Nutzer ohne Kredithistorie bei Sesame Credit mit einer Punktezahl von 550. Die maximale Punktezahl ist 950. Alibaba plant, die Maschinen in ganz China aufzustellen. Interessenten können die Autos direkt kaufen: Sie zahlen zehn Prozent an und finanzieren den Rest mit Alibaba-Angeboten.

Quellen: The Verge, Wired, Foto: Alibaba

China News

Chinesen lieben Schiebedächer

Dacher

Der Trend zum Schiebedach beschert dem Stockdorfer Automobilzulieferer Webasto einen Milliardenumsatz in China, schreibt das Handelsblatt. Damit erwirtschaftet der Weltmarktführer aus der Nähe von München rund ein Drittel seines Umsatzes in China - gut eine Milliarde von insgesamt 3,5 Milliarden Euro Umsatz.
„Die Chinesen lieben große Dächer, die sie auch öffnen können. Die Nachfrage wächst weiter, und zusätzlich profitieren wir von dem Trend vom kleinen Schiebedach zum großen, werthaltigeren Panoramadach“, sagte Vorstandschef Holger Engelmann gegenüber der dpa. Im Schnitt habe jedes dritte Auto ein Schiebe- oder Panoramadach – in China aber seien es 40 Prozent.
Webasto beschäftigt knapp 3.000 Mitarbeiter in China - darunter 200 Ingenieure in Forschung und Entwicklung in Shanghai, berichtet die Online-Seite von n-tv. „Sie sind näher am Kunden und nicht 9.000 Kilometer weit weg in einer anderen Zeitzone“, sagte Engelmann. „Aber die entscheidenden Innovationen kommen nach wie vor aus Deutschland.“ In Deutschland beschäftigt das Unternehmen 3.800 Mitarbeiter. Webasto hat gerade ein neues Werk in Guangzhou eröffnet. Anders als die Autokonzerne, die einen chinesischen Partner mit an Bord nehmen müssen, ist der Zulieferer alleiniger Besitzer seiner Werke.

Quellen: Webasto, Handelsblatt, n-tv, Foto: Webasto

„Die Kosten für die Anwerbung von Talenten mit dem Spezialgebiet Künstliche Intelligenz sind in Europa niedriger als in den Vereinigten Staaten und China.“

Liu Qiangdong, Chef der chinesischen E-Commerce-Plattform JD, über seine Pläne für ein KI-Forschungszentrum in Cambridge und die geplante Expansion nach Europa.
Quelle: german.china.org

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Chinesische Unternehmensgründer in Deutschland

NRW

Der Weg zur erfolgreichen Unternehmensgründung in Deutschland ist für Chinesen mit zahlreichen Hindernissen behaftet. Neben strukturellen Fragestellungen in der Gründungsphase gibt es auch eine Vielzahl administrativer Hürden. Das Seminar „Unternehmensgründung in Deutschland 2018“ bietet am 21. Juni in Mönchengladbach Hilfestellungen für chinesische Investoren und Existenzgründer bei ihren Geschäftsaktivitäten in Deutschland. Es wird von NRW.Invest in Kooperation mit der DCW und der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach veranstaltet. In den vergangenen Jahren wurden ähnliche Seminare in Solingen (Foto), Essen, Aachen, Duisburg und Leverkusen von jeweils 100 bis 150 chinesischen Teilnehmern besucht. Themen des diesjährigen Seminars sind: die Wahl der passenden Rechtsform, Investitions- und Finanzierungsstrategien, Steueroptimale Strukturierung einer Investition in Deutschland, Aufenthaltsrechts, Visaverfahren, Sozialversicherung, Patentanmeldungen, Schutz des geistigen Eigentums sowie Datenschutz. Weitere Infos und Anmeldung.

Quellen: NRW.Invest, DCW, Foto: DCW

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Ostwestfälische Küchen und schwäbische Sofas

Kuche

Zwei bekannte deutsche Einrichtungsmarken sind innerhalb eines halben Jahres nach China verkauft worden: der Sofahersteller Rolf Benz und der Küchenhersteller Siematic.
Rolf Benz ging für 41,6 Millionen Euro an die börsennotierte Gesellschaft Jason Furniture aus Hangzhou, die unter dem Markennamen Kuka Home Einrichtungsgegenstände produziert und vertreibt, schreibt die Online-Seite M&A Dialogue. Der Polstermöbelhersteller ist im hochpreisigen Segment angesiedelt. Die Sofas werden teilweise noch von Hand angefertigt. Rolf Benz ist im baden-württembergischen Nagold angesiedelt und beschäftigt rund 450 Mitarbeiter.
Im September hatte der chinesische Hausgerätehersteller Nison die Mehrheit am Küchenanbieter Siematic aus Löhne in Nordrhein-Westfalen übernommen. Bisher macht China erst vier Prozent des Siematic-Umsatzes aus, heißt es bei M&A Dialogue. Nun will der Premiumanbieter weiter in China wachsen und erhofft sich Synergien vom neuen Investor.

Quelle: M&A Dialogue (1)(2), Foto: SieMatic

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Internetportal kauft Leihrad-Anbieter Mobike

Mobike

Chinas Super-App Meituan Dianping hat die Fahrrad-Sharing-Plattform Mobike für 2,7 Milliarden Dollar übernommen. Die Übernahme zeige, dass der Kampf zwischen den beiden chinesischen Internetgiganten Tencent und Alibaba um die Vorherrschaft bei Transport- und Lieferdiensten sich verschärfe, schreibt die Online-Seite Sixthtone. Tencent ist sowohl an Mobike als auch an Meituan Dianping beteiligt. Alibaba hat sich über die Investition in Didi Chuxing am Mobike Rivalen Ofo beteiligt. Meituan Dianping ist mit 600 Millionen Nutzern  Chinas größte Plattform für Gruppen-Einkäufe und Restaurant-Informationen. Mobike hat über 200 Millionen Nutzer in über 200 Städten weltweit, unter anderem in Großbritannien, Deutschland und Australien.

Quellen: China Daily, reuters, Sixthtone, Foto: flickr/Shankar S.

„Der Handelskrieg wird das ganze Jahrhundert bestimmen und die ganze Welt in Mitleidenschaft ziehen.“

Stefan Baron über den Handelskrieg zwischen den USA und China.
Quelle: Handelsblatt

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Wackliger Start in den Rohöl-Handel

Ol

Nach langem Zögern ist China in der letzten Märzwoche in den Terminhandel am Rohölmarkt eingestiegen. China ist der weltgrößte Rohöl-Importeur und will nun die Preisbildung am Ölmarkt mit kontrollieren. Fachleuten zufolge wolle das Land mit dem Schritt auch die Bedeutung des Renminbi steigern, berichtet der Spiegel. Denn bislang wird Rohöl vor allem in Dollar gehandelt.
Der Einstieg Chinas in den globalen Ölhandel mit eigenem Finanzprodukt war zunächst erfolgreich. Doch bereits in der ersten Woche sorgten starke Kursbewegungen für Skepsis, meldet das Handelsblatt und folgert: Die Attacke aus dem Reich der Mitte gegen die Vorherrschaft des Dollar am Ölmarkt stößt damit auf erste Probleme.
1993 war das Land bereits mit dem Versuch gescheitert, einen chinesischen Terminhandel für Rohöl zu etablieren.

Quellen: Der Spiegel, Handelsblatt, Foto: flickr/Volkmar Becher

China News

Polizei mit Sonnenbrillen zur Gesichtserkennung

Brillen

Seit dem Neujahrsfest testet Chinas Polizei Sonnenbrillen mit integrierter Gesichtserkennung. Damit sollen mutmaßliche Straftäter, Menschen, die unter falschen Identitäten reisen sowie verdächtige Auto-Nummernschilder, erfasst werden. Die Hightech-Brillen vergleichen Gesichter mit einer hinterlegten Datenbank. Beim ersten Testeinsatz im Bahnhof von Zhengzhou in der Provinz Henan, seien sieben mutmaßliche Kriminelle enttarnt und 26 Menschen mit gefälschten Ausweispapieren wurden von ihren Reisevorhaben abgehalten worden, schrieb der Independent im Februar. Jetzt baut China das Sonnenbrillenprogramm für Gesichtserkennung aus, und setzt sie nach Angaben von Reuters in den Außenbezirken Pekings ein. Gesichtserkennungs-Technologien kommen in China bereits in der öffentlichen Sicherheit, bei Finanzdienstleistungen, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie im Einzelhandel zum Einsatz. Die South China Morning Post stellt fünf Start-ups vor, die diese Technologien entwickeln: DeepGlint aus Beijing, Megvii aus Beijing, SenseTime Group aus Hongkong, Yitu Technology aus Shanghai sowie das von Ant Financial übernommene Zoloz (früher: EyeVerify) aus den USA.

Quellen: The Verge, SCMP, Independent, Foto: Pixabay

China News

China senkt Mehrwertsteuer

Ab Mai sinkt die Mehrwertsteuer in China: Für die Fertigungsindustrie und andere Branchen bedeutet dies eine Senkung von 17 auf 16 Prozent. Für Transportwesen, Baugewerbe sowie grundlegende Telekommunikationsdienstleistungen und landwirtschaftliche Produkte verringert sich die Mehrwertsteuer sogar von elf auf zehn Prozent. Zugleich wird der Schwellenwert des jährlichen steuerpflichtigen Umsatzes zur Qualifikation von industriellen und kommerziellen Kleinunternehmen (Small-Scale Taxpayers) einheitlich auf fünf Millionen Renminbi erhöht, schreibt die Kanzlei Rödl & Partner auf ihrer Online-Seite. Die Steuerreform soll chinesische Unternehmen wettbewerbsfähiger machen. Experten erwarten, dass die Steuerbelastung in diesem Jahr um 240 Milliarden Renminbi sinkt und die Gewinne der Fertigungsindustrie steigen.

Quellen: Rödl & Partner, 21st Century Business Herald

225

der 406 weltweiten Blockchain-Patentanmeldungen im vergangenen Jahr kamen aus China.

Quellen: Wired, Thomson Reuters

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Digitale Rekordhalter: Essen, Surfen, Bezahlen

Daten

Beim China Business Forum haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Aufsehen erregende Zahlen aus China zu melden. Nun haben wir derart viele Rekorde rund um die Digitalisierung gesammelt, dass wir sie hier zusammenfassen: 1 Milliarde Nutzerkonten hat die Smartphone-App WeChat. 772 Millionen Menschen in China surfen im Internet. 520 Millionen Chinesen verwenden mobile Bezahldienste. Auch bei den Essensbestellungen im Netz sind die Chinesen spitze: 1.639 Mal bestellte ein Mann aus Wenzhou im Jahr 2017 Essen bei Lieferdiensten, darunter 635 Mitternachtssnacks. Er wurde zum Top-Kunden für Lieferdienste gekürt. Chinesen können sogar in der Luft ihr Essen bestellen – denn 13 chinesische Fluggesellschaften erlauben das Nutzen von  Handys beim Fliegen.

Quellen: Spiegel Online, Technode, Ant Financial, Caixin, CRI online, Foto: flickr/David Baron

China News

Mit Hochgeschwindigkeit unterwegs

Zug

Auch beim Thema Hochgeschwindigkeit meldet China Rekorde: Zurzeit sind 60 Prozent der weltweiten Hochgeschwindigkeitsnetze in China - 22.000 Kilometer. Schon im Jahr 2020 soll ihre Zahl auf 30.000 Kilometer anwachsen. Dieser Höchstwert tut der Pünktlichkeit aber keinen Abbruch: Zurzeit erreichen 98,8 Prozent der chinesischen Hochgeschwindigkeitszüge pünktlich ihren Zielbahnhof.

Quellen: Frankfurter Rundschau, German.china.org, Ifeng News Online, Foto: Pexels

„Es ist denkbar, dass man in der Zukunft erst nachschaut, welcher Ort die beste Innenraum-Luftqualität besitzt, wenn man einen Kaffee trinken oder essen gehen will.“

Tom Watson von der Umweltberatung PureLiving über Chinas neuen Trend zu sauberer Luft in Innenräumen.
Quelle: The Guardian

Inside mdb

China Business Kalender

Kalender

Die Asia-Pacific Week in Berlin mit Schwerpunkt Digitalisierung, Hannover Messe mit zahlreichen Events zu europäisch-chinesischen Kooperationen, mehrere Roadshows der Städte Shunde, Chengdu und Taicang – das sind nur einige Veranstaltungen für die deutschsprachige China-Business Community in den kommenden Wochen. Der China Business Kalender (LINK HINTERLEGEN), der vom Medienbüro Düsseldorf | Beijing herausgegeben wird, bietet alle relevanten Termine auf einen Blick. Die Termine werden von der Redaktion ständig aktualisiert und können mit einem Klick in den eigenen Kalender übernommen werden. Ist Ihr Termin noch nicht aufgeführt? Dann mailen Sie uns an kalender@mdb-consult.com

China Business Kalender

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Praktikanten gesucht

mdb

„Wir helfen Ihnen, China zu verstehen, damit Sie in China verstanden werden“ ist der Claim des Medienbüros Düsseldorf | Beijing. Das machen wir, indem wir über deutsch-chinesische Themen berichten, multinationale Events organisieren und Unternehmen auf dem Weg ins jeweils andere Land begleiten. Ab Sommer sucht das Team um die Wirtschaftsjournalistin Astrid Oldekop in Düsseldorf wieder Studierende und Praktikanten mit gutem Sprachgefühl, Organisationstalent, interkulturellen Fähigkeiten und Begeisterung für unkonventionelle Themen. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann bewerben Sie sich bei Astrid Oldekop HR@mdb-consult.com.

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von 100 chinesischen Familien besitzen ein eigenes Auto.

Quelle: Wirtschaftswoche

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Erfolge im Kampf gegen Luftverschmutzung

Luft

Innerhalb von vier Jahren ist die Feinstaub-Belastung in China um 32 Prozent gesunken, haben Forscher der Universität von Chicago festgestellt. Sollten die Anstrengungen anhalten, könnte die Lebenserwartung in China verglichen zum Jahr 2013 um durchschnittlich 2,4 Jahre steigen. Zwar sei das Land noch immer der weltweit größte Umweltsünder und daher noch weit davon entfernt, die nationalen und internationalen Luftqualitätsnormen einzuhalten, heißt es weiter. Doch wiesen die Daten darauf hin, dass es den Kampf gegen den Smog gewinnen könnte. Für ihre Studie analysierten die Wissenschaftler täglich Daten von 200 Messstationen im gesamten Land zwischen 2013 und 2017.

Michael Greenstone, Patrick Schwarz: AQLI Update: Is China Winning its War on Pollution?

Quellen: University of ChicagoDer Standard, Foto: Pexels

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Inside Tencent

Tencent

Unternehmensstruktur, Organigramm, Porträts der wichtigsten Player, Umsatzzahlen und eine Konkurrenzanalyse bietet die tiefsinnige Präsentation „Tencent – A Short Introduction to Asia’s most important and least understood internet company“ von Matthew Brennan und Samin Sha. Der empfehlenswerte Report ist online lesbar und kann auf Anfrage bestellt werden. Der Autor Matthew Brennan lebt seit 13 Jahren in China und berät globale Marken bei ihren Social Media-Strategien für China. Er ist Gründer des Podcast-Channels China Techtalk. Sein Buch „The Story of WeChat“ erscheint in diesem Jahr.

Matthew Brennan, Samin Sha: Tencent – A Short Introduction to Asia’s most important and least understood internet company“. Online-Präsentation.

Quellen: China TechtalkChina Channel, Foto: Pexels

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Schuldenfalle Seidenstraße

Seidenstrasse

Chinas Belt & Road Initiative (BRI) könnte in einigen beteiligten Ländern das Schuldenrisiko erhöhen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Center for Global Development in Washington. 68 Länder sind potentielle BRI-Kreditnehmer, 23 von ihnen weisen bereits jetzt ein „sehr hohes“ Schuldenrisiko auf, schreiben die Autoren. Die Studie prognostiziert, dass acht Länder Schwierigkeiten haben werden, ihre Schulden für geplante BRI-Projekte zurückzuzahlen: Dschibuti, Malediven, Laos, Montenegro, Mongolei, Tadschikistan, Kirgisistan und Pakistan.  
Montenegro habe sich mit dem Bau einer Autobahn zwischen dem Hafen Bar und Serbien bereits hoch verschuldet, schreibt Merics. Das Projekt wurde zu 85 Prozent von der chinesischen Exim Bank finanziert. In der Republik Dschibuti stiegen die Schulden innerhalb zwei Jahren von 50 auf 85 Prozent des Bruttoinlandprodukts - der höchste Stand unter allen Niedriglohnländern. Auch in dem ostafrikanischen Land ist die Exim Bank ein wichtiger Kreditgeber. Weitere Projekte, darunter ein neuer Hafen und zwei neue Flughäfen, sind in Planung.
Die Studie empfiehlt, bei den Seidenstraßen-Projekten stärker auf eine multilaterale Struktur zu setzen. Darüber hinaus sollten Institutionen wie die Weltbank zusammen mit Beijing Standards für die Kreditvergabe für BRI-Projekte vereinbaren.

John Hurley, Scott Morris, Gailyn Portelance: Examining the Debt Implications of the Belt and Road Initiative from a Policy Perspective. Online-Studie.

Quellen: Merics, Center for Global Development, Foto: Wikimedia

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Neue Energien in China und Deutschland heiß begehrt

Energien

Erneuerbare Energien sind bei Investoren heiß begehrt – Deutschland und China sind die attraktivsten Zielländer für Übernahmen und Beteiligungen in diesem Bereich. Das ist das Ergebnis der Studie „Great expectations – Deal making in the renewable energy sector“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Für die Studie wurden 200 Investoren interviewt und Zahlen von bereits erfolgten Übernahmen ausgewertet. Demnach hat die Zahl der M&A-Deals im Bereich Erneuerbare Energien 2017 mit weltweit 406 Transaktionen und einem Gesamtvolumen gut 40 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht. 
Jeweils 40 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass 2018 vor allem in Deutschland als auch in China die Zahl der entsprechenden M&A-Deals am stärksten steigen wird. In Deutschland werde das Wachstum politisch forciert. Angesichts der Energiewende sei das Interesse der Investoren nachvollziehbar. Auch in China sei die Politik treibender Faktor. Spätestens seit Einführung des Gesetzes für Erneuerbare Energien im Jahr 2005 werde dieser Sektor gefördert. Im Rahmen ihres aktuellen Fünfjahresplans investiere Chinas Regierung 377 Milliarden US-Dollar in Erneuerbare Energien. Diese wachsende Bedeutung der Branche ziehe auch ausländische Investoren an, heißt es weiter.

KPMG: Great Expectations – Deal Making in the Renewable Energy Sector. Studie.

Foto: Thinkstock

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