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Astrid Oldekop

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24.08. Köln: Hightech und Zukunftstechnologien in JIangxi
29.08. Düsseldorf: Taiwan Wirtschaftstag

Newsletter 05.2017

China News
Inside mdb
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Sehr geehrte Damen und Herren,

zwei von drei deutschen Führungskräften erwarten, dass die deutsch-chinesischen Handelsbeziehungen als Antwort auf protektionistische Töne aus Washington mittelfristig enger werden, meldet das ZEW-PwC-Wirtschaftsbarometer. Wie eng die Verflechtungen bereits sind, zeigen zwei Beispiele aus den Bereichen FinTech und Robotik: Till Reuter, Vorstandschef des von Midea übernommenen Robotik-Konzerns Kuka nutzt die Vorteile der chinesischen Mutter und sagt: „Wir wollen Nummer eins auf dem chinesischen Markt für Robotik werden.“ Und weil das online-affine China ganz vorne bei neuen Finanztechnologien ist, erscheint es nur folgerichtig, dass chinesische Touristen demnächst mit Alipay bei der Drogeriemarktkette Rossmann in Deutschland bezahlen können. Immerhin geben die chinesischen Gäste auf ihrer Deutschlandreise durchschnittlich 513 Euro aus – pro Tag und schon lange nicht mehr nur für Luxusartikel. 

Eine kurzweilige Lektüre wünscht

Ihre Astrid Oldekop



AO

Astrid Oldekop
Chefredakteurin
China Business Forum
cbf@mdb-consult.com

China News

Peking Universität eröffnet Oxford-Campus

Oxford Campus

Die Peking Universität will Anfang 2018 in Oxford einen Campus für ihre HSBC Business School eröffnen, berichtet das Wirtschaftsmagazin Caixin. Das Angebot richte sich an chinesische und europäische Studierende und soll „professionelles Wissen über Chinas Wirtschaft, Finanzmärkte sowie Corporate Management vermitteln“. Dafür hat Chinas Elitehochschule, die im „World University Ranking“ auf Platz 29 kommt, gerade das Herrenhaus Foxcombe Hall aus dem 19. Jahrhundert für zehn Millionen Euro erworben. Der neue Campus ist jedoch nicht Teil der Oxford Universität (Foto). Die Eröffnung sei ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung von Chinas Bildungssystem. „Die Oxford-Initiative soll den internationalen Ruf der Universität sowie ihre Lehre und Forschung stärken“, sagte Peking-Universitätspräsident Lin Jianhua. 

Quellen: Guardian, Caixin, Foto: brando.n/Flickr

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Leihräder sorgen für Chaos

Fahrrad

Chinas Städte werden von Millionen von Mieträdern überflutet, schreibt Jonny Erling im österreichischen Standard. Mit den Rädern soll der letzte Kilometer in den chinesischen Städten überbrückt werden. Das Angebot sorgt für Verärgerung, aber auch für neue Jobs. Erling berichtet von Fahrrad-Aufsammlern, die mittels GPS morgens wild abgestellte Mieträder mit Dreiradmotorkarren aufsammeln und an die U-Bahnstationen bringen. 
Das eigentliche Geschäftsmodell liegt jedoch nicht in den Mieteinnahmen, sondern im Sammeln von Daten, schreibt tagesschau.de. Schon heute verschickt Mobike Werbenachrichten abhängig vom Standort auf die Telefone der Nutzer. 
Anfang 2017 gab es in China 30 Mietrad-Start-ups mit drei Millionen Rädern. Die inzwischen über 40 Unternehmen haben weitere 30 Millionen Räder bei Fabriken bestellt, meldet die Wochenzeitschrift Caixin. Sie sieht im plötzlichen Fahrradchaos das Ergebnis einer zu schnellen Innovationswelle. 
Investoren stünden Schlange, auch wenn viele vor einer Blase warnen. Mittlerweile ist das Leihfahrrad-Unternehmen Mobike eine Milliarde US-Dollar wert und hat bei einer Finanzierungsrunde im Februar über 300 Millionen US-Dollar eingesammelt. Konkurrent Ofo, bei dem gerade Apple-Chef Tim Cook zu Besuch war, sammelte im März 450 Millionen Dollar, berichtet das Handelsblatt. 
Mobike geht laut tagesschau.de davon aus, dass nur wenige Anbieter überleben werden: „Wir bieten unsere Räder zur Zeit fast kostenlos an, weil es so viele Mitbewerber gibt."

Quellen: Standard, Handelsblatt, tagesschau.de, Foto: Leo Fung/Flickr

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Allianz der chinesischen und deutschen Industriestädte

NRW.Invest

Köln, Nürnberg, Mainz und Chemnitz sind auf der Hannover Messe in das Netzwerk der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz aufgenommen worden. Das Bündnis leistungsstarker deutscher und chinesischer Wirtschaftsstandorte mit Industrie und industrienahen Dienstleistungen vernetzt Unternehmen, Branchen und Forschungseinrichtungen und fördert bilaterale Investitionen sowie Innovationen. Die Allianz will dabei nicht mit bestehenden Städtepartnerschaften konkurrieren, sondern sie ergänzen und gerade für mittelständische Unternehmen den Zugang nach China erleichtern.

Der 2016 gegründeten Allianz gehören mittlerweile elf deutsche sowie 14 chinesische Städte an: Aachen, Bottrop, Chemnitz, Ingolstadt, Kelsterbach, Köln, Mainz, Wuppertal, Raunheim, Nürnberg, Rüsselsheim; Bao’an, Foshan, Guiyang, Jiangmen, Jiaozuo, Jieyang, Liuzhou, Ma’anshan, Nanchang, Nanning, Taizhou, Yunfu, Zhaoqing, Zhuzhouan.
Deutsche Beiratsmitglieder sind Germany Trade & Invest sowie NRW.Invest. Auf der chinesischen Seite sind die China International Investment and Promotion Agency und das China Center for Information Industry Development im Beirat.

Quelle: sgica, Quelle/Foto: NRW.Invest

China News

Airbus will in China forschen

Airbus

Seit 2008 montiert der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus den A320 in Tianjin. Nun plant das Unternehmen offenbar auch, in China zu forschen und dort Zukunftstechnologien zu entwickeln. In Europa könnten die Pläne die Spannungen mit der Belegschaft in Hamburg und Toulouse verstärken, meint die Online-Plattform Airliners.de. „Man kann China nicht ignorieren. Es ist klar, dass wir für Innovation eine Präsenz in China haben müssen“, zitiert die Financial Times Airbus-Technikchef Paul Eremenko. „Wir müssen Innovation auf eine andere Weise angehen als bisher, weil sich das Umfeld verändert.“ Ende 2015 zählte China 207 Flughäfen für die zivile Luftfahrt. Bis 2025 sollen 136 neue Flughäfen gebaut werden.
Laut Financial Times hat Airbus in China mehrere Alternativen: Der Konzern könnte ein Innovations-Labor einrichten, in ein Forschungs- und Technologiezentrum investieren oder mit Start-ups kooperieren. Bislang konzentriert sich die Arbeit von Airbus in China vor allem auf das Werk in Tianjin, das den A320-Werken in Toulouse und Hamburg Konkurrenz macht. In Tianjin wird seit einigen Wochen auch der A330 gefertigt und ausgeliefert. Für Airbus arbeiten 1.500 Menschen in China. 

Quellen: Airliners, Financial Times, Yicai, Foto: byeangel/Flickr

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Jungen werden im Jahr 2020 auf 100 Mädchen geboren.

Quelle: National Health and Family Planning Commission

China News

Neue Freihandelszonen im Landesinneren

 Merics
China hat sieben neue Freihandelszonen (FTZ) in den Binnenprovinzen Liaoning, Shaanxi, Sichuan, Hubei, Henan, Zhejiang und Chongqing eröffnet, damit erhöht sich ihre Zahl auf elf. Die FTZ sollen Handel und Investitionen aus lukrativen Wirtschaftssektoren in die weniger entwickelten Gebiete locken, schreibt Merics in seiner lesenswerten Analyse der bisherigen FTZ-Entwicklung. Bei den sieben neuen FTZ konzentriert sich Zhejiang auf den Öl- und Gassektor, Henan auf Transport und Logistik, Hubei auf intelligente Fertigung, Liaoning auf die Stärkung der regionalen Staatsunternehmen. Sichuan und Chongqing sollen die westlichen Provinzen wirtschaftlich besser erschließen. Shaanxi wird im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative eine zentrale Rolle zugeschrieben.
Auch ausländischen Investoren könnten die FTZ neue Möglichkeiten bieten, allerdings bleiben zahlreiche Investitionshemmnisse bestehen, analysiert Merics. Zwar habe die chinesische Regierung die Öffnung ausgewählter Wirtschaftsbereiche für ausländische Investitionen in Aussicht gestellt. Trotzdem sei nicht zu erwarten, dass die neuen FTZ die Marktzugänge für ausländische Unternehmen insgesamt erleichtern werden.
Chinas erste Freihandelszone wurde vor vier Jahren in Shanghai eröffnet. 2015 folgte die Eröffnung weiterer Zonen in Tianjin, Fujian und Guangdong. Weitere FTZ in den westlichen Provinzen Yunnan, Guangxi und Xinjiang sind nach Expertenangaben geplant.

Quelle: Merics, German.chin.org, Grafik: Merics/mdb

 

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Hongkong: Hotspot für Start-ups

HK

Mit 1.926 Technologie-Start-ups konnte Hongkong im Jahr 2016 eine Rekordzahl verzeichnen, meldet eine Studie der Wirtschaftsförderung Invest Hongkong. Die Zahl der Uni-Absolventen, die gleich nach dem Studium die Selbstständigkeit anstreben, sei gestiegen. Hongkongs Firmen suchten mittlerweile gezielt nach Kandidaten mit entsprechenden Vorerfahrungen, da diese als kreativer, flexibler und einfallsreicher gelten. Die ehemalige Kronkolonie biete alles was die Jungunternehmer für die Idee bis zur Gründung benötigten: Community, Ressourcen und Möglichkeiten, heißt es. Gegenüber 2015 habe sich die Anzahl der Start-ups in Hongkong um ein Viertel erhöht. Die meisten Neugründungen gab es im Bereich IT, gefolgt von E-Commerce, Logistik und Supply-Chain-Management. Über die Hälfte der Gründer stammte aus Hongkong, jeder Fünfte aus den USA. 13 Prozent der Gründer kommen aus Großbritannien, immerhin 11,3 Prozent aus China und 10,3 Prozent aus Frankreich. Knapp dahinter lagen Deutschland, die Niederlande und Italien.

Quelle: InvestHK, Foto: Ateens Chen/Flickr

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Pulsdiagnose und TCM-Tage in Düsseldorf

TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gilt in China als günstige Alternative der medizinischen Versorgung, vor allem im ländlichen Raum. TCM-Ärzte diagnostizieren durch Beobachten, Hören, Riechen und Befragen der Patienten sowie durch das Tasten des Pulses. Daher sind bei der Eröffnung einer TCM-Praxis keine hohen Kosten etwa für medizinische Geräte nötig. Heute gibt es in China 3.000 TCM-Krankenhäuser und 450.000 TCM-Ärzte. Das TCM-Studium wird derzeit an 32 Universitäten und 45 Colleges angeboten, an denen auch 4.000 Ausländer eingeschrieben sind.
In Deutschland wird die Traditionelle Chinesische Medizin nach Angaben des neu gegründeten „TCM-Verbands chinesischer Ärzte in Deutschland“ zunehmend als Ergänzungsmedizin zur Schulmedizin anerkannt und in einigen medizinischen Einrichtungen gemeinsam mit der Schulmedizin praktiziert. „Unser Anliegen ist es, dass TCM-Ärzte in Deutschland vollständig anerkannt werden“, sagt Verbandspräsident Chunhua Cen. „Damit können wir die gesetzlichen Voraussetzungen für die Anerkennung unserer Leistungen bei den gesetzlichen Krankenkassen erreichen.“ Am 2. Juni tagt der Verband zum Thema Pulsdiagnose in Düsseldorf. Am 3. und 4. Juni öffnet sich die Tagung und lädt alle Gesundheitsinteressierten zu Seminaren, persönlicher Beratung und einer ersten Stunde Taichi ein.

Anmeldung

Quelle und Foto: TCM-Verband

China News

Chancen nutzen: von der Idee bis zum Vertrieb

NOA Labs

„Hardware Ops“ ist ein Weiterbildungsprogramm der technischen Unternehmensberatung Noa Labs aus Chinas Hardware-Silicon-Valley Shenzhen. Das achttägige Programm liefert das Know-how für Entwicklung, Produktion und Vertrieb in China. Es richtet sich an Mitarbeiter von Start-ups und Mittelständler, vor allem Ingenieure und Industriedesigner. Die Kosten für den Workshop betragen 979 US-Dollar, zuzüglich Anreise und Unterkunft. „Das Programm öffnet Hardware-Start-ups die Türen zu einer der weltweit reichsten Quelle an Ressourcen: dem Reich der Mitte“, sagt der deutsche Ingenieur Lech Alexander Murawski, der Noa Labs vor fünf Jahren gegründet hat. Inzwischen hat die Beratung 35 Mitarbeiter. Sie verbindet deutsche Ingenieurskunst, internationales Design und chinesische Produktion und unterstützt damit Firmen bei der Produktentwicklung, von der Idee bis zum Vertrieb.

Quelle und Foto: NOA Labs

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Einsame Expats

Expats

1,576 Ausländer haben 2016 eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in China erhalten. Im Frühjahr hat Staatspräsident Xi Jinping eine Reform der Aufenthaltsgenehmigungen angekündigt, nachdem bereits im Vorjahr die Regeln für chinesische Greencards gelockert wurden. Werden die chinesischen Städte also international? Die Tatsachen sehen anders aus: Die 8.000 Greencard-Besitzer in China sind zum überwiegenden Teil Chinesen, die eine andere Staatsbürgerschaft angenommen haben. Gerade mal 1.000 Personen, die nicht aus China stammen, besitzen eine chinesische Greencard.
Zurzeit leben 209.000 Expats in Shanghai, das sind nur 1,2 Prozent der Bevölkerung. In der Hauptstadt Beijing erreicht ihre Zahl mit 107.000 nicht einmal ein Prozent der Einwohner. Im Vergleich zum Mainland China ist Taiwan mit drei Prozent Ausländeranteil geradezu international. Zum Vergleich: In Berlin macht die halbe Million Ausländer 17 Prozent der Einwohner aus, in London ist sogar einer von drei Einwohnern im Ausland geboren.

Quellen: SCMP/Wuttke, Foto: springstone/Flickr

 

„Der Besuch im Drogeriemarkt gehört für chinesische Touristen offenbar ebenso zum Standardprogramm eines Deutschland-Aufenthaltes wie der Einkauf in Luxusläden.“

Raoul Roßmann, Geschäftsführer von Rossmann, erklärt, warum Chinesen bei der Drogeriemarktkette in Deutschland demnächst Alipay nutzen können.
Quelle: Welt

Inside mdb

Digitalisierungskonferenz in Potsdam

Konferenz

Zur Chinesisch-Deutschen Konferenz zu Digitalisierung und Industrie 4.0 haben sich Vertreter von 210 chinesischen Unternehmen mit deutschen Managern, Wissenschaftlern und Entscheidern in Potsdam ausgetauscht und bei der anschließenden Kooperationsbörse vernetzt. Astrid Oldekop (Foto) moderierte die Konferenz vor 350 Teilnehmern. Mit dabei waren Vertreter großer Unternehmen wie Midea, Sany, Rolls-Royce und Siemens. Gastgeber waren die IHK Potsdam und Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB).
Wissenschaftler, Experten und Unternehmensvertreter berichteten über ihre Erfahrungen und Erfolge bei der Einführung von Digitalisierungsprozessen. Auf der chinesischen Seite sprach der renommierte Wirtschafts- und Finanzexperte Xiaobo Wu von der Shanghai Jiaotong Universität, der zugleich Leiter der größten Delegation war. Weitere Themen waren IT-Sicherheit, Virtual Reality, autonomes Fahren, Geo-Informationssysteme sowie Industrie-Design.

Chinesisch-Deutsche Konferenz zu Digitalisierung und Industrie 4.0

Quelle: WFBB, Foto: mdb

47,8 Milliarden

US-Dollar beträgt der Markenwert der ICBC. Damit ist sie die wertvollste Bank der Welt.

Quelle: Brand Financing 500

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Industrie 4.0 in Deutschland und in China

Informationen zum Stand von deutsch-chinesischen Kooperationsprojekten im Bereich Industrie 4.0 liefert der „Sino-German Industrie 4.0-Newsletter“ regelmäßig in englischer Sprache. Versandt wird der Newsletter von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Damit bietet die GIZ ein zusätzliches Informationsmedium zum Thema, neben der Internetseite der „Plattform Industrie 4.0“, die zum Aktionsplan Hightech-Strategie 2020 des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gehört.
Darüber hinaus informiert die GIZ aus China mit weiteren Newslettern zu Fachthemen wie Energie, Urbanisierung und Qualitätsinfrastruktur.

GIZ GmbH: Sino-German Industrie 4.0 Newsletter.

Quelle: GIZ

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Chinas Fußballträume

Fussball

Das österreichische Fußballmagazin „ballesterer“ berichtet in einer lesenswerten Ausgabe auf 16 Seiten über den chinesischen Fußball. Das Magazin schreibt über den „Fußballtraum“ von Chinas Staatspräsident Xi Jinping, der den Sport massiv fördert. Chinas sportliche Ambitionen seien hoch gesteckt: 2050 wolle das Land Fußball-Weltmeister werden. Der aktuelle Fußball-Boom locke Investoren und Fans ins Reich der Mitte. In der vergangenen Saison erreichten die Ablösesummen für Spieler Rekordsummen, allein der chinesische Verein Jiangsu Suning stockte mit 350 Millionen Euro das Team der Chinese Super League auf. Auch für chinesische Spieler werden hohe Summen gezahlt. Hebei China Fortune zahlte dem Stürmer Chengdong Zhang etwa 20 Millionen Euro. Die Investitionen stammten zum größten Teil von Unternehmen der Immobilienbranche, inzwischen steigt die Zahl der E-Commerce-Firmen im Fußballgeschäft, auch Alibaba habe sich Anteile gesichert. Experten seien jedoch skeptisch, ob der Fußballtraum umgesetzt werden kann. Am Platzmangel werde er jedenfalls nicht scheitern - alleine in Chengdu wurden in den vergangenen Jahren 300 Fußballplätze eröffnet, schreibt ballesterer.

ballesterer Fußballmagazin: Fußball in China. Ausgabe 119. 4,90 €

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FinTech-Boom im Reich der Mitte

FinTech

Mehr als acht Milliarden Euro haben Chinesen zwischen Juli 2015 und Juni 2016 in FinTech investiert, damit liegen sie weltweit vorn. In der Studie „The Rise of FinTech in China“ der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY und der Singapurer DBS Bank heißt es: „China ist zum weltweiten Zentrum der FinTech-Innovation und -Adaption geworden.“ 470 Millionen Chinesen haben im vergangenen Jahr mit ihrem Smartphone bezahlt. Davon profitieren Internetgiganten wie Alibaba und Tencent mit ihren Bezahlsystemen Alipay und Tenpay, aber auch kleinere Anbieter wie ICBC e-wallet, JD Pay/Wallet oder 99bill. Das Kreditgeschäft im Netz boomt, der Online-Verkauf von Versicherungen beginnt jedoch erst.
Der FinTech-Boom wird laut Manager Magazin begünstigt von der hohen Online-Affinität der Chinesen, die weniger Sicherheitsbedenken hätten als die Menschen im Westen. Zudem trauten die meisten Chinesen den etablierten Banken und Versicherungen kaum. Darüber hinaus hätten Chinas Banken gerade kleineren, privaten Unternehmen häufig Kredite verweigert.

DBS, EY: The Rise of FinTech in China. Redefining Financial Services.

Quellen: EY, DBS, Manager Magazin, Foto: Samsung Newsroom

 

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