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Düsseldorf | Beijing
Astrid Oldekop

China Business
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19.10. Duisburg: Business and Investors Forum China
19.10. Jinan: Intelligent Automation Changes the World

Newsletter 11.2016

China News
Inside mdb
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Sehr geehrte Damen und Herren,

im Arbeitsalltag handele er nach deutschen Mustern, in emotionalen Situationen bahnten sich chinesische Verhaltensweisen ihren Weg, gestand Dahai Yu. Der ehemalige Evonik-Vorstand ist einer der wenigen Chinesen, die an der Spitze eines deutschen Konzerns standen. Wie mehr von solchen kulturübergreifenden Karrieren möglich werden, welche Schnittmengen es zwischen Chinesen und Europäern, konfuzianischen Führungsprinzipien und westlicher Managementpraxis gibt, diskutierten Studierende der Zeppelin Universität mit Vorständen und Professoren am Bodensee. Ihr Ansatz: Transcultural Leadership – ein erfreuliches Führungsverständnis, das Gemeinsamkeiten sucht, statt Unterschiede zu betonen.

Eine vergnügliche Lektüre wünscht


Ihre Astrid Oldekop

 

AO

Astrid Oldekop
Chefredakteurin
Medienbüro Düsseldorf | Beijing
cbf@mdb-consult.com

China News

Fahrrad-Revival in China

Nachdem der Fahrdienst Didi Chuxing im September seinen Konkurrenten Uber China geschluckt hat, investiert das Unternehmen nun in ofo, Chinas größte Fahrrad-Sharing-Plattform. Künftig sollen Fahrräder für Kurzstrecken zusätzlich zu Taxis und Privatautos in der Didi-App angeboten werden. Gestiegenes Gesundheitsbewusstsein und zunehmende Fettleibigkeit bescheren den Drahteseln in China zurzeit ein Revival, heißt es bei Reuters.

Quelle: Economic Daily online/reuters

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China News

Heiß umkämpfte Beamtenjobs

Beamte

Über 880.000 Menschen haben sich in den vergangenen Wochen für die Aufnahmeprüfungen für Chinas öffentlichen Dienst beworben. Zurzeit sind 27.000 Stellen im Staatsdienst ausgeschrieben. Besonders beliebt: Jobs bei der Zentralregierung und bei den Steuerbehörden. Die meisten Bewerbungen für eine einzige Stelle erhielt jedoch der Zentralausschuss der Demokratischen Liga Chinas. 6.500 Kandidaten bewarben sich für einen Job als interner Eventmanager. Der öffentliche Dienst wird von vielen Chinesen noch immer als „goldene Reisschüssel“ angesehen, die ein geregeltes Leben verspricht. Die Bewerbungsfrist endete Ende Oktober, die schriftlichen Prüfungen finden am 27. November statt.

Quelle: CRI/SCMP, Foto: Dooley

China News

Gehälter in China steigen langsamer

Grafik
Die Zeiten der astronomischen Gehaltssteigerungen bei deutschen Unternehmen in China sind vorbei. 2016 stiegen die Löhne so langsam wie noch nie seit Beginn der Messungen im Jahr 2012. Der Abwärtstrend wird anhalten, für das kommende Jahr erwarten deutsche Unternehmen in China nur noch moderate sechs Prozent Lohnzuwachs. Das ist das Ergebnis der aktuellen Arbeitsmarkt- und Gehaltsstudie der deutschen Auslandshandelskammer in China unter 553 Unternehmen.

Die höchsten Gehaltssteigerungen erwarten deutsche Unternehmen im südlichen Guangzhou und Shenzhen (7,12 Prozent), die niedrigsten in Beijing (5,66 Prozent). Shanghai liegt mit 6,11 Prozent moderat im Mittelfeld. Auf unterschiedliche Branchen heruntergebrochen rechnen das Baugewerbe (5,1 Prozent) und der Maschinenbau (5,88 Prozent) mit dem geringsten Zuwachs, während die Erwartungen von Anwälten (7,1 Prozent) und der Automobilbranche (7,01 Prozent)  über dem Durchschnitt liegen.

Die drei größten HR-Herausforderungen für deutsche Unternehmen in China bleiben seit Jahren dieselben: steigende Lohnkosten sowie das Finden und Halten qualifizierter Mitarbeiter – besonders von Ingenieuren und Mitarbeitern für F&E.

Quelle: AHK Shanghai, Grafik: AHK/mdb

593 Millionen

Menschen waren zum Nationalfeiertag am 1. Oktober auf Reisen

Quelle: CNTA 

China News

Hongkong ist Nummer eins für Österreich

Hongkongs Marketing-Tour durch Europa hat Österreich erreicht: Im Vorfeld der Messe „Asian Logistics and Maritime Conference“ ab 23. November in Hongkong legt Österreichs Außenhandelskammer ein Branchenprofil Transport und Logistik sowie einen aktualisierten Bericht zur wirtschaftlichen Lage in Hongkong und Macau vor. Hongkong und das Pearl River Delta bleiben eine wichtige Drehscheibe für den Handel mit China und Asien, heißt es darin. Unter allen Provinzen und Regionen Chinas bleibt die Sonderverwaltungsregion Hongkong zusammen mit der Nachbarprovinz Guangdong für den österreichischen Außenhandel sowohl ausfuhr- als auch einfuhrseitig die Nummer eins. Knapp 25 Prozent aller österreichischen Exporte nach China werden über Hongkong und das  Hinterland abgewickelt. Insgesamt waren Anfang 2016 rund 200 österreichische Unternehmen in Hongkong und 60 Firmen in Guangdong tätig.

Informationen

Quelle: WKO

China News

Zhejiang Repräsentanz zieht nach Düsseldorf

Zhejiang

Zhejiang, eine der wirtschaftlich starken Provinzen Chinas, verlagert ihre Repräsentanz von Frankfurt am Main in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. Die im Südosten Chinas gelegene Region ist die wirtschaftlich viertwichtigste der insgesamt 31 Provinzen Chinas. Allein das Bruttoinlandsprodukt der Provinzhauptstadt Hangzhou ist höher als das gesamte von Ungarn. Die Hafenstadt Ningbo (Foto) ist Aachens Partnerstadt.
Renommierte Weltkonzerne wie der Online-Händler Alibaba, das Softdrink-Unternehmen Wahaha oder die Automotive-Firma Geely, die 2010 Volvo aufkaufte, haben ihren Sitz in Zhejiang. Daneben prägen viele kleine und mittlere Unternehmen die Wirtschaftsstruktur der Provinz. Zahlreiche dieser chinesischen Firmen haben sich bereits in NRW niedergelassen und steuern von dort aus ihre Deutschland- oder Europaaktivitäten. Dazu zählen Donghua Industries, Cron Europe oder der Maschinenbauer Wolong. Zhejiang gehört nach Angaben von NRW.Invest zu den Top-5-Provinzen Chinas mit erfolgreichen Ansiedlungen in NRW.

Quelle: NRW.Invest, Foto: Leniners

„China ist der Leitmarkt für Elektromobilität. Wir gehen mit den modernsten Technologien dorthin und wollen mit den Stars wachsen.“

Stefan Sommer, CEO, ZF Friedrichshafen

Inside mdb

Transcultural Leadership Summit

TLS 
Was gute Führung in einer globalisierten Welt heißt, was Europäer und Chinesen in Sachen Management voneinander lernen können, diskutierten CEOs und Professoren mit Studierenden der Zeppelin Universität (ZU) beim „Transcultural Leadership Summit 2016“.

Astrid Oldekop führte an beiden Tagen durch das Programm, moderierte Podiumsdiskussionen, machte Interviews und achtete darauf, dass die CEOs, die ihre Best und Worst-Case Szenarien bei ihren Company-Pitches vorstellten, ihre acht-Minuten-Timeline einhielten. Mit dabei (Foto von links): ZU-Professor Joseph Wieland, Rolls Royce Power Systems-CFO Markus Wassenberg, ZU-Student Tim Schleicher, Ex-Evonik-Vorstand Dr. Dahai Yu  sowie Adolf Kloke-Lesch vom Sustainable Solutions Network. Außerdem: Putzmeister-CFO Dr. Renate Neumann-Schäfer, ZF Friedrichshafen-CEO Dr. Stefan Sommer, Club-of-Rome-Mitglied Prof. Franz-Josef Radermacher, Wagner-CEO Dr. Bruno Niemeyer, Beijing Institute of Technology-Professorin Rong Pei. 

Transcultural Leadership Summit

Foto: Maurice Schönen

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Compliance in China

Compliance

„Als ich vor 15 Jahren angefangen habe, über Compliance in China zu sprechen, gab es nicht einmal ein chinesisches Wort dafür“, konstatierte Josef Wieland beim Transcultural Leadership Summit an der Zeppelin Universität. Inzwischen seien gerade Compliance-Weiterbildungsprogramme für chinesische Manager zu Sprungbrettern in eine Karriere bei ausländischen Unternehmen geworden, sagte der Leiter des von der Karl-Schlecht-Stiftung finanzierten Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ). In China sei Korruption lange Zeit Teil des Sozialvertrags gewesen. Obwohl nun hart gegen diese vorgegangen werde, gebe es noch keinen neuen Sozialvertrag. Wie internationale Unternehmen mit Compliance-Themen in China umgehen können, war Thema des Workshops an der Zeppelin Universität. „Die Headquarter müssen No-Go-Areas definieren“, riet Wieland. „Aber sie müssen auch Bereiche abgrenzen, in denen die Niederlassungen – notfalls in Absprache mit der Zentrale – nach lokalen Gepflogenheiten handeln können.“

Leadership Excellence Institute Zeppelin | LEIZ

Foto: Thinkstock

Inside mdb

China-Kalender für Geschäftschancen

Kalender

Konferenzen, Messen, Seminare – der China-Kalender vom Medienbüro Düsseldorf | Beijing bietet alle relevanten Business-Termine für die deutschsprachige China-Community auf einen Blick. Neu dabei: Auch Termine aus Österreich und der deutschsprachigen Schweiz.

Deutschlands China-Kalender

Foto: mdb

70%

der E-Autos sollen 2020 in China von heimischen Firmen gebaut werden

Quelle: MIIT/Handelsblatt

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Gestern und heute

Freunde

Kaum ein Vortrag über die Unterschiede zwischen deutschen und chinesischen Verhaltensweisen kommt ohne ihre Piktogramme aus. Mit ihrem Buch „East meets West“ hat die in Deutschland lebende chinesisch-stämmige Designerin Yang Liu eine grandiose Vorlage für alle Kulturvermittler geschaffen. Mit ihrem neuen Buch „Today meets Yesterday“ thematisiert Liu die Verhaltensweisen in einer globalen, digitalisierten Welt. Die Bilder erinnern an China und Europa der 80er Jahre und kontrastieren die vergangene Welt mit der neuen mobilen Welt, in der aus Freundeskreisen Netzwerke werden und Menschen statt Wurzeln Flügel wachsen. Noch bis November stellt Yang Liu den Band in Peking, Chongqing, Kanton, Shanghai und Hongkong vor.

Yang Liu: Heute trifft Gestern. TASCHEN. Hardcover, in Leinen gebunden, 160 Seiten. 12 €

Termine

Foto: Yang Liu/Taschen

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Leitfaden für Betriebsräte übernommener Unternehmen

Seit dem umstrittenen Kauf des Roboterbauers Kuka durch das chinesische Unternehmen Midea und den jüngsten Diskussionen bei der Übernahme des angeschlagenen Chipanlagen- und Spezialmaschinenbauers Aixtron durch FGC wird wieder über den Ausverkauf des Mittelstands in Deutschland diskutiert. Wie chinesische Investoren in Deutschland vorgehen werden, welche Erfahrungen Arbeitnehmervertreter mit den neuen Eigentümern machen und welche Fragen sie stellen sollten, wenn ein Investor aus dem Reich der Mitte anklopft, zeigt eine Publikation der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung, die demnächst erscheint. Fazit: Die Erfahrungen von Interessenvertretern übernommener Unternehmen ähneln sich. Das Aufkaufmuster ist deutschlandweit zu beobachten: Übernahmeobjekte werden operativ selbstständig belassen, soziale Errungenschaften bleiben meist erhalten. Doch häufig mangele es an Transparenz, so haben Betriebsräte oft keinen Kontakt mit den neuen Eigentümern. Der neue Leitfaden listet die wichtigen Fragen auf, die Betriebsräte bei einer chinesischen Übernahme stellen sollten und liefert Instrumente, um die Risiken und Chancen abzuschätzen.

Quelle: Hans Böckler Stiftung

Weitere Infos: Dr. Oliver Emons (Oliver-Emons@boeckler.de)

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Das geordnete Innenleben eines Drachen

Drachen

Der Anspruch ist groß: Der Fotoband will die Seele Chinas erklären – das Zusammenspiel von Innen und Außen. In Farbfotos und klugen Texten zeigen die Professorin für Wirtschaftssinologie Barbara Stelling und der Fotograf Thomas Hettlage, wie man in China sein Gesicht wahrt, Würde und Integrität erlangt und sich im chinesischen Ordnungsgefüge positioniert. Denn wer genau auf die Vielfalt im Reich der Mitte schaut und nicht an der Oberfläche hängen bleibt, dem erschließe sich das Land wie von selbst. „Es ist entscheidend, dass wir in die Tiefe gehen, uns Strukturen anschauen, die China seit Jahrtausenden prägen und zusammenhalten und wie ein inneres Muster die Bilder an der Oberfläche erst erzeugen“, heißt es im Buch. „Letztlich ist China nicht kompliziert. Das ist ja das Schöne an der chinesischen Welt. Es ist alles geordnet.“

Barbara Stelling und Thomas Hettlage: China – Die Seele des Drachen. Stürtz Panorama.

Foto: Hettlage/Stürtz

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China-Blog mit Allrounder-Garantie

TingTing

Mit Beiträgen zu Frauenbeinen, die maximal die iPhone 6-Breite haben dürfen, zu schwarzer Pizza und zum Laternenfest schafft der Blog „Ting Ting’s Nest“ eine einzigartige Atmosphäre aus Witz, Kultur und aktuellen Trends. Autorin ist die in Deutschland geborene, in Ningbo lebende 25jährige Ting Ting. Neben einer ausführlichen Anleitung zum Taobao-Shopping in Deutschland und einer Zusammenfassung der wichtigsten chinesischen Feiertage, gibt es tolle original-chinesische Rezepte zum Nachkochen, eine Auswahl japanischer Emoticons und Tipps für China-Reisen.

Ting Ting: Ting Ting’s Nest. Aus dem alltäglichen Leben in China – Ein China Blog.

Foto: Ting Ting/mdb

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Gut essen in Shanghai

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Der erste Guide Michelin für China hat die Restaurants der Stadt am Huangpu unter die Lupe genommen. Mit T’ang Court hat das Reich der Mitte nun offiziell das erste drei-Sterne-Restaurant – mit kantonesischer Küche und gerade mal sechs Tischen. Sieben Gaststätten sind mit zwei Sternen dekoriert, 18 Lokale erhielten jeweils einen Stern. „Canton 8“ wurde zum weltweit günstigsten Zwei-Sterne-Restaurant gekürt. Dort kostet ein Essen unter 40 Euro. 

The Michelin Guide. Shanghai 2017. Michelin.

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