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bis 2020

Pandemie als Innovationstreiber

Trotz Schwierigkeiten mit den Lieferketten und verschobener persönlicher Treffen ist die Corona-Pandemie ein Innovationstreiber. Das war das Fazit der Business Innovation Platform China, die Ende Oktober auf Einladung von NRW.Global Business und der Business Metropole Ruhr stattfand. Astrid Oldekop moderierte die Veranstaltung im TV-Studio des Düsseldorfer ISS Domes. „Durch chinesische Unternehmen sind in NRW 10.000 Arbeitsplätze entstanden“, freute sich NRW.Global Business Geschäftsführerin Petra Wassner. Das Ruhrgebiet als Deutschlands größte Stadt mit über fünf Millionen Menschen stehe vor den gleichen Herausforderungen bei den Themen Smart City, Mobilität und Logistik wie die Metropolen Chinas, ergänzte Rasmus Beck, Geschäftsführer der Business Metropole Ruhr. Mit dabei waren auch NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart sowie CHKD-Chef Duan Wei. Zum Thema „Innovation in Industrie und Handel in der (Post-) Corona-Zeit“ diskutierten Sany-CEO Martin Knoetgen, Jens Dallendörfer von Wilo sowie Zhang Chengyu, der Leiter des XCMG Research Centers in Krefeld mit Astrid Oldekop. Im zweiten Teil hatten Unternehmensvertreter aus China und Deutschland die Gelegenheit, neue Kontakte und Kooperationen beim digitalen Speeddating auf der Matchmaker.ruhr-Plattform zu knüpfen.

Screenshot: mdb; letztes Update: 29.10.2020

Marktzugang und Zertifizierung

Sicherheitsgurte, Reifen, Sicherheitsglas, Scheinwerfer, komplette Autos, Motorräder sowie Fahrzeugteile benötigen ein CCC-Siegel, wenn sie nach China importiert werden sollen. Welche Anforderungen bei der Zertifizierung gestellt werden, wie die Testverfahren aussehen und was zu beachten ist, darum ging es Anfang November bei einem Webinar auf Einladung des Arbeitskreis Wirtschaft der GDCF Düsseldorf. Astrid Oldekop (Foto rechts), die den Arbeitskreis ehrenamtlich leitet, moderierte die Veranstaltung. Mit dabei waren: Malte Zur vom virtuellen Testlabor testxchange sowie Wang Xiaojian von Auditing of China Compulsory Certification and Quality Management System.
Screenshot: mdb;  letztes Update: 4.11.2020

Umzug zum zehnjährigen Jubiläum

Zehn Jahre Medienbüro Düsseldorf | Beijing: Zum Jubiläum sind wir in neue Räume im Düsseldorfer Norden zwischen Flughafen und Messe gezogen. Das Medienbüro Düsseldorf | Beijing wurde 2010 von der Wirtschaftsjournalistin Astrid Oldekop in Düsseldorf und Peking gegründet. Es gibt deutsch-chinesische Medienprodukte wie den China Business Forum Newsletter und den China Business Kalender heraus, konzipiert und organisiert Konferenzen und steht Unternehmen und Organisationen beratend beim Schritt in das andere Land zur Seite. „Wir helfen Ihnen, China zu verstehen, damit Sie in China verstanden werden“ – das tun wir moderierend, schreibend und beratend.

Grafik: mdb; letztes Update: 31.3.2020

Jahr des Neuanfangs und der großen Chancen

In China steht die Ratte am Anfang des Zyklus der Tierkreiszeichen. Das Jahr der Ratte gilt als Zeit des Neuanfangs und der großen Chancen. Im Westen haben die Nager keinen guten Ruf. Im Reich der Mitte gelten Ratten dagegen als schlau, arbeitsam und flexibel. WDR5-Politikum-Reporter Stefan Beuting hat den Beginn des Jahres der Ratte zum Anlass genommen, um bei Astrid Oldekop einen Crashkurs China-Verstehen zu machen und sie zu interkulturellen Fettnäpfchen zu befragen. „China löst bei vielen Menschen einen Mix aus Emotionen aus: Bewunderung, Interesse, Angst. Darauf gibt es zwei mögliche Reaktionen: verdrängen oder zuwenden“, konstatierte der preisgekrönte freie Journalist aus Bonn und fragte die China-Expertin: „Wäre es schlau, wenn wir uns mehr auf China einlassen würden? Wenn ja: wie?“ Ihre Antworten sind in der WDR-Mediathek nachzuhören.

Grafik: mdb; letztes Update: 27.1.2020

Deutsch-chinesisches Mentoring-Programm

Ein Mentoring-Programm für Menschen, die ihre Zukunft im deutsch-chinesischen Wirtschaftsumfeld sehen und an der Schwelle zwischen Studium oder Ausbildung und Berufsleben stehen, schreibt die GDCF Düsseldorf jährlich aus. Dabei stehen die Vermittlung von Kontakten, Wissen sowie Karriereberatung im Vordergrund. Zum Frühlingsfest sind die GDCF Young Talents 2020 gekürt worden: Ein Jahr lang wird die Chinesin Zhao Hui vom Unternehmensberater und Industrie 4.0-Experten Hans-Joachim Sauthoff betreut. Seit 2003 lebt Zhao Hui in Deutschland. Mithilfe des Mentoring-Programms möchte sie mittelständische Unternehmen kennenlernen, deutsch-chinesische Kooperationsbarrieren analysieren und lösen. Jendrik Niebuhr, Masterstudent im Studiengang „Contemporary East Asian Studies“ der Universität Duisburg-Essen ist Mentee von Swen Bartezky Geschäftsführer von Golden Bridge International. Das Young Talents Programm ist eine Initiative des GDCF Arbeitskreis Wirtschaft, der von Astrid Oldekop ehrenamtlich geleitet wird.

Letztes Update: 24.01.2020

2019

Zu Gast bei ZCC Cutting Tools

Eine Diskussion mit dem Management sowie ein Besuch im neuen Test- und Demonstrationszentrum des chinesischen Hartmetallwerkzeug-Herstellers ZCC Cutting Tools Europe in Düsseldorf hatte der Arbeitskreis Wirtschaft der GDCF Düsseldorf Mitte Dezember organisiert. Durch die Veranstaltung führte Astrid Oldekop, die Leiterin des Arbeitskreises. ZCC Cutting Tools Europe-Geschäftsführer Zhao Quanliang und Marketingverantwortlicher Martin Sprung präsentierten den Gästen das seit 2003 in Düsseldorf ansässige Unternehmen, seine Geschichte, die Geschäftslage sowie das Testzentrum. Das Unternehmen wurde 1953 in  Zhuzhou, Hunan gegründet, seit 2010 gehört es zur Minmetals Corporation und kann deshalb die gesamte Wertschöpfungskette der Hartmetallwerkzeug-Produktion vollständig selber abdecken: von der Gewinnung der Rohstoffe bis zum beschichteten Endprodukt.  Zusammen mit der Schwesterfirma ZCC Europe beschäftigt das Unternehmen mehr als 100 Mitarbeiter in Europa und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 60 Millionen Euro. 2015 erhielt ZCC Cutting Tools Europe für seine herausragenden Investitionen den NRW.Invest-Award der landeseigenen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Im Mai 2019 eröffnete ZCC Cutting Tools das Test- und Demonstrationszentrum in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens.

Foto: mdb; letztes Update: 12.12.2019

China Business Forum Kooperationspartner

Über 1.100 chinesische Unternehmen sind in Nordrhein-Westfalen zu Hause. Damit ist Düsseldorf (Foto), die Hauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, idealer Standort für den China Business Forum Newsletter, die Plattform für die deutschsprachige China Business Community. Dieser wird vom Medienbüro Düsseldorf | Beijing herausgegeben. Seit 2016 kooperieren wir mit der landeseigenen Wirtschaftsförderung NRW.Invest, die erfolgreiche Zusammenarbeit geht nun in das fünfte Jahr. Mit der auf Strategie- und M&A-Beratung fokussierten InterChina Consulting haben wir für 2020 einen weiteren Kooperationspartner gewonnen. InterChina wurde vor 25 Jahren von Europäern in China gegründet und begleitet und managt M&A-Projekte, insbesondere für mittelständische und größere internationale Unternehmen, von der Partnersuche bis zur Unterschrift.
Die landeseigene Wirtschaftsförderung NRW.Invest unterhält fünf Standorte im Reich der Mitte: Beijing, Guangzhou, Nanjing, Shanghai und Chengdu. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und werden die deutschsprachige China-Business-Community weiterhin wie gewohnt acht Mal im Jahr mit Nachrichten, Trends und Hintergründen zu den spannendsten China-Themen beliefern.

Foto: NRW.Invest; letztes Update: 10.12.2019

Teezeremonie und Räucherrituale

Der „Weg des Duftes“ hat in China eine 3.000jährige Geschichte und erlebt zurzeit ein Revival. Dazu wird zu Pulver gemahlenes Agarholz kunstvoll mit Duftstempeln verarbeitet. In Yunnan sind diese Räucherrituale häufig Teil der Pu’er-Tee-Zeremonie. Astrid Oldekop recherchierte im Herbst in Yunnan zur Herkunft und den medizinischen Anwendungen des begehrten Pulvers. Bereits vor zwei Jahren hatte sie am Fanpu-Institut in Kunming eine Räucherausbildung abgeschlossen (Foto).
Agarholz ist ein von einem Pilz befallenes, duftendes, harziges Holz. Der Rohstoff in der freien Natur ist äußerst rar, die Bäume gelten als gefährdet. Daher entstehen zurzeit in mehreren  Ländern Südostasiens Agarholz-Plantagen. Das dort angebaute und künstlich mit dem Pilz infizierte Holz wird nach China und Japan importiert. Auch der Nachfolger des Fanpu-Instituts, das Qingyun-Institut in Kunming, bezieht den duftenden Rohstoff aus nachhaltigen Plantagen in Laos. Dem Trend um den „himmlischen Duft“ folgt auch das Palastmuseum in Taipeh mit seiner aktuellen Ausstellung zur Agarholz-Kultur in der Qing-Dynastie.

Foto: mdb; letztes Update: 10.10.2019

Jetzt bewerben: Mentoring für Berufseinsteiger

Gute Kontakte und der regelmäßige Austausch mit erfahrenen Mentoren erleichtern die ersten Schritte im Berufsleben entscheidend. Deshalb fördert die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Düsseldorf e.V. (GDCF) künftig herausragende junge deutsch-chinesische Talente. Sie werden ein Jahr lang von erfahrenen China-Managern begleitet, erhalten Unterstützung beim Aufbau von Kontakten und beim Besuch von relevanten Konferenzen. Hinter dem Projekt steht der Arbeitskreis Wirtschaft der GDCF, den Astrid Oldekop leitet.
Das GDCF Young Talents Programm richtet sich an Studierende und Auszubildende in NRW, die sich mit deutsch-chinesischen Wirtschafts- oder Gesellschaftsthemen befassen und ihre berufliche Zukunft im deutsch-chinesischen Wirtschaftsumfeld sehen. 
Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2019. Die Geförderten werden zum Frühlingsfest 2020 bekannt gegeben.
Bewerbungsdetails und weitere Infos unter: stipendium@gdcf-duesseldorf.de und unter GDCF Düsseldorf

Foto: Pexels; letztes Update: 30.09.2019

Chinas Vize-Premier beim Berufsbildungsforum

„Innovation in der Berufsbildung“ war Thema des deutsch-chinesischen Dialogforums, zu dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit Chinas Bildungsministerium nach Berlin einlud. Durch den Tag führte Astrid Oldekop (Foto).
Eröffnet wurde das Dialogforum durch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Chinas Vize-Premierministerin Sun Chunlan. Karliczek sprach darüber, wie sich die Berufsbildung von heute auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes von morgen vorbereiten kann. Digitalisierung böte neue Möglichkeiten. Chinas Vize-Premierministerin Sun Chunlan betonte die Brückenfunktion der Bildungszusammenarbeit zwischen Deutschland und China. Die neue industrielle Revolution sei eine Herausforderung für die Berufsbildung beider Länder, aber zugleich auch eine historische Chance. Gerade junge Menschen seien die Zukunftsträger.

Foto: mdb; letztes Update: 26.6.2019

China treibt grüne Innovation voran

„Wir verstehen uns als Vordenker und Wegbereiter für nachhaltige Lösungen“, erklärte Xavier Susterac von BASF Personal Care Europe bei der Podiumsdiskussion „Grüne Innovation“ im Rahmen des 6. Düsseldorfer China Dialogs. „China ist hier einer der dynamischsten Partner, mit Entwicklung und Produktion vor Ort stellen wir uns gemeinsam den Herausforderungen.“ Vertreter der Unternehmen BASF, Messe Düsseldorf, Cron Europe sowie greeen! architects tauschten sich beim 6. Düsseldorfer China Dialog darüber aus, was grüne Innovationen ermöglicht. Dass dabei auch die Architektur eine wichtige Rolle spielt, darin waren sich die Teilnehmer einig: „Wir schaffen verantwortungsvolle, dauerhafte Konzepte, die eine ressourcenschonende, energieoptimierte und flexible Architektur für den Menschen von heute und morgen hervorbringen“, konstatierte der Geschäftsführer des Düsseldorfer Architekturbüros greeen!architects Mario Reale. Mit dabei (von links): Cron Europe-Geschäftsführer Stefan Werner, Xavier Susterac von BASF Personal Care Europe, Wirtschaftsjournalistin und Moderatorin Astrid Oldekop, Dr. Clemens Schütte, Leiter International Business, Messe Düsseldorf
 sowie greeen!architects-Geschäftsführer Mario Reale.

Foto: Jörg Hemmen; letztes Update: 7.05.2019

Nachhaltigkeit beim 6. Düsseldorfer China Dialog

Nachhaltigkeit war Thema des 6. Düsseldorfer China Dialogs. Seit 2013 bietet die hochkarätige Wirtschaftskonferenz in Düsseldorf eine Plattform für tiefen fachlichen Austausch zwischen deutschen und chinesischen Fachleuten. Die Wirtschaftsjournalistin Astrid Oldekop (Foto) hat gemeinsam mit dem China-Kompetenzzentrum Düsseldorf die Veranstaltungsreihe konzipiert und führte als Moderatorin durch die Veranstaltung am 7. Mai im Townhouse Düsseldorf. „Aus dem Dialog zwischen innovativen deutschen und chinesischen Unternehmen können neue Lösungen für nachhaltiges Leben und Wirtschaften entstehen“, konstatierte Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (Foto links). Das bestätigte Keynote-Speakerin Ren Peng (Foto rechts) von der  Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt: „Nachhaltigkeitskonzepte können nicht nur Chinesen von Deutschen, sondern auch Deutsche von Chinesen lernen. Chinesen denken Ökonomie, Soziales und Ökologie nicht im Gegensatz, sondern komplementär und beziehen dabei Kultur und Governance als wichtige Säulen mit ein.“

Fotos: Jörg Hemmen; letztes Update: 7.05.2019

Employer Branding durch starke Beziehungen

Darüber, wie Beziehung zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten nachhaltig gestaltet werden können, diskutierten Vertreter der Unternehmen ZTE Deutschland, BBDO, Metro und ZCC Cutting Tools Europe beim 6. Düsseldorfer China Dialog. „Wir sind eines der wenigen chinesischen Unternehmen, das seit über zehn Jahren einen Nachhaltigkeitsbericht vorlegt“, konstatierte Susanne Baumann von ZTE. „Wir schieben vieles an: Förderung umweltfreundlicher Mobilität, Zertifizierung nach Umweltstandards, ressourcenschonende Produkte. Globale Unternehmen müssen sich hier engagieren.“ Dass Unternehmen durch eine nachhaltige Strategie wie neue Mobilitätskonzepte auch für Bewerber attraktiver werden, berichtete Sânya Hermes von BBDO. Astrid Oldekop moderierte die Runde. Mit dabei: 
Veronika Pountcheva von der Metro
 sowie Martin Sprung vom chinesischen Werkzeughersteller ZCC Cutting Tools Europe.

Foto: Jörg Hemmen; letztes Update: 7.05.2019

Im Sog der Seidenstraße

Interview mit John und Doris Naisbitt: Kurzfristig könnte der Handelskrieg zwischen den USA und China zwar irritierend sein, doch langfristig werde es zu großen geopolitischen Verschiebungen durch Chinas Seidenstraßen-Initiative kommen, prognostizieren John und Doris Naisbitt (Foto). „Im Sog der Seidenstraße“ heißt daher auch das neue Buch der Zukunftsforscher, die die Begriffe Globalisierung und Megatrends geprägt haben. Astrid Oldekop sprach mit John und Doris Naisbitt über die Risiken, Chancen des Mega-Projekts und darüber, wie der Westen darauf reagieren kann. 

Das ganze Interview lesen Sie hier.

Foto: Aya Okawa; letztes Update: 21.3.2019

Identität in China, Deutschland und den USA

In ihrem Text über die deutsch-jüdische Fotografin Eva Siao schreibt Astrid Oldekop zum Düsseldorfer Photo Weekend: „Eva Siao hatte die außergewöhnliche Gabe, Brücken zu schlagen und Freundschaften zu schließen – über Kulturen, Systeme und Generationen hinweg.“ Bei der Vernissage mit Straßenfotografien aus dem Peking der fünfziger Jahre in Düsseldorf sprach Erika Siao, die Enkelin der Fotografin, über die Suche nach Identität: „Die Tatsache, dass Eva in China ein Zuhause finden konnte und ich mich im Gegenzug in Evas Jugendstadt Landeck oder hier in Düsseldorf zu Hause fühlen kann, zeigt die inhärente Flexibilität unserer Identitäten. Rechte Politiker versuchen, uns von unseren Unterschieden zu überzeugen, aber das ist falsch. Wir haben viel mehr gemeinsam.“ Sie kündigte weitere Ausstellungen in Berlin, St. Petersburg und Los Angeles an. Der Text aus der Programmzeitschrift stammt von Astrid Oldekop und ist hier zu lesen.

Foto: mdb; letztes Update: 19.3.2019

Die Guqin und der innere Klang des anderen

Aufwändige Kostüme, klassische und moderne chinesische Melodien, Gesang und Tanz begleiteten das Spiel der Griffbrettzither zur Frühlingsfest-Gala im Düsseldorfer Henkel-Saal. Der Abend, der sich um die Guqin, eines der ältesten Instrumente der Welt drehte, wurde moderiert von Astrid Oldekop. Eingeladen hatten das Konfuzius-Institut Düsseldorf und die Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft Düsseldorf. Das Spiel der Musiker, Tänzer und Schauspieler, die zuvor durch Belgien und Frankreich getourt waren, erzählte die Geschichte des Song-Kaisers Huizong, der sich auf der Suche nach einer geheimen Partitur in eine Musikerin verliebt. Höhepunkt der Erzählung: das Spiel auf der saitenlosen Qin, bei der die Protagonisten sich als 知音 - Seelenverwandte - erkennen und dem inneren Ton des anderen lauschen.

Foto: mdb; letztes Update: 7.2.2019

Kläffender Hund - glückliches Schwein

Huawei-Krise, BDI-Strategiepapier, Landung auf der Rückseite des Mondes: Zum Abschied bellt der Hund noch einmal so richtig laut. Das Hundejahr war ein heftiges Jahr - mit Handelskrieg, Schuldenanstieg und Konjunkturabschwächung. Viele Chinesen denken, dass das Jahr des Schweins ruhigere, glückliche Tage bringt. Gute Zeiten für chinesische Investitionen hierzulande, meint NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart. Sicher ist: 2019 wird ein spannendes Jahr, gespickt mit sensiblen Jahrestagen, großen Ambitionen und der Herausforderung für Europa, als selbstbewusster, fairer Partner China geschlossen gegenüber zu treten. Das Medienbüro Düsseldorf | Beijing wünscht ein glückliches Jahr des Schweins!

Grafik: mdb; letztes Update: 31.1.2019

2018

Kooperation mit NRW.Invest geht ins vierte Jahr

Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das bevölkerungsreichste Bundesland, es ist auch Heimat von mehr als 1.100 chinesischen Unternehmen – und damit idealer Standort für den China Business Forum Newsletter. Die seit 2016 bestehende erfolgreiche Kooperation des China Business Forum Newsletters mit der landeseigenen Wirtschaftsförderung NRW.Invest  ist nun um ein weiteres Jahr verlängert worden und geht in das vierte Jahr. NRW.Invest  unterhält fünf Standorte im Reich der Mitte: in Beijing, Guangzhou, Nanjing, Shanghai und Chengdu. Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit und werden die deutschsprachige China-Business-Community weiterhin wie gewohnt acht Mal im Jahr mit Nachrichten, Trends und Hintergründen zu den spannendsten China-Themen beliefern.

Foto: Pixabay; letztes Update: 6.12.2018

Duisburg: Drehscheibe zwischen Europa und China

In Duisburg soll ein 260 Millionen Euro teures China Handels- und Innovationszentrum entstehen. Astrid Oldekop interviewte für die Webseite der Metropole Ruhr Wang Yaomin, die Geschäftsführerin der Starhai-Gruppe. Die 38-Jährige steht als Ideengeberin und Entwicklerin hinter dem Projekt. In das China Trade Center Europe sollen 200 vorrangig chinesische Mittelständler ziehen, die bis zu 2.000 Arbeitsplätze schaffen könnten. Vertretungen chinesischer Hochschulen, Forschungszentren, Dienstleister aller Branchen, Angebote für Start-ups, ein großes Hotel, umrahmt von chinesisch inspirierten Gärten sollen im linksrheinischen Duisburg, am Ende der neuen Seidenstraße, entstehen. Der erste Spatenstich soll Mitte 2019 erfolgen, die ersten Mieter werden 2020 erwartet.

Den ganzen Text lesen Sie hier.

Foto: mdb; letztes Update: 24.10.2018

Smart City beim 5. Düsseldorfer China Dialog

„Die Stadt von morgen: Smart City Modelle in Deutschland und in China“ war Thema des 5. Düsseldorfer China Dialogs, den Astrid Oldekop vor 550 deutschen und chinesischen Gästen im Hilton Hotel Düsseldorf moderierte. Sie diskutierte mit ZTE-Vertreter Bas Zwartkruis, Mobike-Managerin Beate Overbeck, Digihub-Geschäftsführer Klemens Gaida sowie Düsseldorfs oberstem Digitalisierungsbeauftragten Peter Adelskamp darüber, welche Lösungen intelligente Städte in China und in Deutschland bieten für die großen urbanen Herausforderungen wie verstopfte Straßen, verschmutzte Umwelt oder die neuen Lebensformen einer alternden Gesellschaft. Wichtige technologische Impulse für Smart Cities kommen aus China sowohl bei den notwendigen zugrunde liegenden Technologien wie 5G als auch bei Smart City-Anwendungen, darin waren sich die Teilnehmer einig. Digitalisierung und Big Data machen Kommunen zugänglicher, sicherer, sauberer und damit auch attraktiver für Menschen und Unternehmen. Der 5. Düsseldorfer China Dialog fand im Rahmen des Business and Investors Forum China 2018 statt.

Weitere Infos: China-Kompetenzzentrum Düsseldorf

Fotos: Jörg Hemmen; letztes Update: 14.9.2018

Mediendialog über Sprachgrenzen hinweg

Wie deutsche Medien über das bargeldlose Bezahlen in China berichten, darüber hat China Daily auf seiner chinesischen Online-Seite geschrieben. In dem Artikel wird ein Text aus der Welt zitiert, in dem Astrid Oldekop unter anderem beschreibt, wie die deutsche Studentin Theresa Stubhan in der abgelegenen Inneren Mongolei per Smartphone für einen Kamelritt bezahlt. Wir freuen uns über die chinesische Antwort auf den Text „In China gibt es Almosen per QR-Code“ und darüber, dass das Internet einen vorsichtigen Dialog zwischen den Medien über Sprachgrenzen hinaus möglich macht.

Screenshot: mdb; letztes Update: 20.6.2018

Bargeldlos in China Speed

Kein anderes Land verabschiedet sich so schnell vom analogen Bezahlen wie China. Überall kommt man bargeldlos zurecht, selbst Bettler haben technologisch aufgerüstet, schreibt Astrid Oldekop in der Zeitung Welt. Der Text, der anlässlich der Berliner NOAH Conference erschien, berichtet von der atemberaubenden Geschwindigkeit, mit der chinesische Start-ups das Leben der Chinesen generationsübergreifend in allen Bereichen digitalisieren und zeigt Deutsche, die an diesen Veränderungen im Reich der Mitte teilhaben: die Studentin Theresa Stubhan, deren chinesische Kommilitonen das analoge Leben in Deutschland nicht mehr nachvollziehen können, den Automanager Bernd Pichler, der ein chinesisches Start-up beim Bau des ersten elektrischen SUVs unterstützt und den Gründer Mirko Wormuth, der europäischen Händlern den Weg in den grenzüberschreitenden chinesischen E-Commerce bahnt.

Den ganzen Text lesen Sie hier.

Foto: mdb; letztes Update: 3.6.2018

Mit WHU und CIO Magazin in China

„China ist bereits fünf Jahre weiter als Deutschland“, resümierte Markus Bentele, Group-CIO des Automobilzulieferers Mahle International beim China-Modul des CIO Leadership Excellence Programms von WHU – Otto Beisheim School of Management - und CIO Magazin. Knapp 20 deutsche IT-Entscheider reisten eine Woche nach Beijing und Tianjin. Astrid Oldekop übernahm vor Ort die inhaltliche Leitung. Einen ausführlichen Bericht über die Reise lesen Sie im CIO Magazin.

Foto: mdb; letztes Update: 8.5.2018

Deutschland braucht China-Kompetenz

China wird als Partner in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft immer wichtiger. Doch was wissen die Deutschen über China und wie kann dieses Wissen optimiert werden? Diesen Fragen widmete sich eine Fachveranstaltung von Bundesforschungsministerium (BMBF), Auswärtigem Amt und Kultusministerkonferenz (KMK). Astrid Oldekop (3. von links) führte als Moderatorin durch den Tag. Vertreter von allgemeinbildenden und Berufsschulen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen diskutierten darüber, wie das Wissen über China in Deutschland verbessert werden kann. Mit dabei waren unter anderem: BMBF-Staatssekretär Georg Schütte, KMK-Präsident Helmut Holter, der norwegische Zukunftsforscher Jørgen Randers sowie Helwig Schmidt-Glintzer vom China Centrum Tübingen. „Es geht darum, die China-Kompetenz in allen Bereichen zu fördern“, resümierte Georg Schütte. Das könne nur im Schulterschluss von Bund und Ländern gelingen.
Grundlage der Diskussionen war die Merics-Analyse „China kennen, China können. Ausgangspunkte für den Ausbau von China-Kompetenz in Deutschland.“, die zu dem Ergebnis kommt, dass bestehende Angebote zum Aufbau von China-Wissen an Schulen, Hochschulen, in der beruflichen Weiterbildung und durch Aufenthalte im Land ausgebaut und stärker staatlich flankiert werden müssen.

Foto: André Wagenzik; letztes Update: 7.5.2018

In Chinas digitaler Realität

Beijing und Tianjin standen auf dem Reiseplan von über 20 IT-Entscheidern, die das China-Modul des Leadership Excellence Program (LEP) von CIO-Magazin und WHU Otto Beisheim School of Management absolvierten. Astrid Oldekop war an der Konzeption des Moduls beteiligt, begleitete die Gruppe als China-Consultant, gab interkulturelle Trainings und brachte die ITler mit Unternehmensvertretern, Gründern und Old-Chinahands zusammen.
In Beijing besuchte die Gruppe unter anderem das German Center, Siemens sowie chinesische Start-ups: XCharge entwickelt Schnellladesäulen für Elektroautos. Gründer Simon Hou, ein ehemaliger Tesla-Mitarbeiter, sprach von der Zukunft der Elektromobilität und berichtete von der Geschwindigkeit, mit der sich Schnellladesäulen flächendeckend im ganzen Land durchsetzen. XCharge, dessen Ladesäulen E-Autos innerhalb einer halben Stunde komplett aufladen können, hat gerade erst mit dem Business begonnen, aber bereits Ladestellen im mittleren fünfstelligen Bereich verkauft und viele Auszeichnungen gewonnen. Die aus allen Nähten platzenden Büroräume gleichen dennoch eher einem studentischen Hinterhof-Start-up als einem modern eingerichteten Unternehmenskomplex
Das Start-up Noitom setzt Virtual Reality im Business ein. Gründer Tristan Dai erklärte, wie Virtual Reality Geschäftsmodelle, Messe-Präsenzen und den Sport verändert. So nutzten inzwischen drei Viertel der Top-Golf-Trainer den von Noitom entwickelten Anzug, mit dem der Golfschwung von Sportlern analysiert und verbessert werden kann. Bei Noitom hatten die LEP-Teilnehmer die Möglichkeit, eigene VR-Erfahrungen zu machen (Foto).

Foto: mdb; letztes Update: 29.4.2018

Deutsche Unternehmen in Jing-Jin-Ji

Die Auswirkungen der geplanten Mega-Metropole Jing-Jin-Ji auf die deutsche Wirtschaft waren ein Thema beim China-Modul des CIO Leadership Excellence Programms von WHU und CIO Magazin. Die Region Jing-Jin-Ji soll Beijing, Tianjin und Hebei umfassen. Astrid Oldekop begleitete die Gruppe deutscher IT-Entscheider daher auch nach Tianjin. Dort informierte Zhang Xiaolei von der AHK Tianjin über die deutschen Unternehmen vor Ort. Beim Familienunternehmen Haver Technolgies resümierte China-Chef Björn Lindemann: „Keiner ist mehr in China wegen der Kosten. Wir sind alle hier wegen des Marktes.“ Unternehmen, die ein Produkt bieten, von dem China profitieren könne, seien weiterhin willkommen. China sei gut darin, Innovationen auf einen großen Markt zu bringen. „Wenn wir die beste Maschine haben, ist das schön und gut“, sagte Lindemann. „Aber wir müssen auch lernen, wie man die Daten auf ein Handy bringt.“
Bei Airbus berichtete General Manager Frank Schreiber von europäisch-chinesischen Teams: Chinesische Mitarbeiter kommen zum Training für den Kabineneinbau im A330 zehn Monate lang nach Toulouse. Dort werden sie von einem westlichen Kollegen gecoacht, der anschließend als Expat nach China reist und dort von dem Gecoachten betreut wird. „So fühlen sich die Leute verantwortlich“, freute sich Schreiber. „Diese Zusammenarbeit funktioniert hervorragend.“

Foto: mdb; letztes Update: 29.4.2018

Digitalisierung und E-Mobilität: Chancen für Hidden Champions und Start-ups

Über Chancen und Herausforderungen im China-Geschäft diskutierten drei Old-Chinahands mit den IT-Entscheidern des CIO Leadership Excellence Programms von WHU und CIO Magazin in Beijing. Astrid Oldekop moderierte die Runde. Stefan Lürssen, China-Chef des Familienunternehmens und Hidden Champion Bitzer Refrigeration Technology, berichtete von der Klimatisierung der Cloud Center von Alibaba. Automanager Bernd Pichler, der nach Stationen bei Volkswagen und Jaguar als CMO beim chinesischen Start-ups Iconiq Motors anheuerte, erzählte von der unterschiedlichen Arbeitsweise chinesischer und westlicher Unternehmen. Iconiq Motors plant den ersten Elektro-SUV. Der Anwalt und Unternehmer Mirko Wormuth sprach über die Geschäftsmöglichkeiten, die das bargeldlose Bezahlen in China eröffnet. Sein Unternehmen WeRetail will europäischen Einzelhändlern den Weg in den chinesischen E-Commerce eröffnen.

Foto: mdb; letztes Update: 29.4.2018

Das Geheimnis der China Speed

Nach dem Geheimnis ihres China-Erfolgs gefragt, antworten deutsche Manager in Interviews häufig mit dem Satz: „It’s the China Speed.“ Was dieses China-spezifische Tempo ist, wie die Menschen in China es über Jahrzehnte hinweg aushalten und es sich sogar zum Verbündeten machen, untersuchte Astrid Oldekop in ihrem persönlich gehaltenen 12.min.me-Talk vor Düsseldorfer Gründern und Expats. Dabei ging sie zwei Beobachtungen nach: Während westliche Manager das China-Tempo lobten, kritisierten Chinesen häufig die angespannten, gehetzten Bewegungsmuster der Menschen aus dem Westen. Mit der den Chinesen eigenen Fähigkeit, Widersprüche zu vereinen, Yin und Yang gleichzeitig zu denken, aus dieser Begegnung eine Kunst zu machen und diese in allen Lebensbereichen zu zelebrieren, erklärte Astrid Oldekop die unterschiedlichen Tempi, die die besondere China-eigene Dynamik ausmachen.

12.min.me

Foto: Wavemaker; letztes Update: 22.2.2018

China - Quo vadis?

Die Ziele sind hochgesteckt: Zum 100. Geburtstag der Volksrepublik will China eine hochtechnologisierte, führende Weltmacht sein. Über diese langfristige Strategie, Xi Jinpings Sozialismus chinesischer Prägung sowie die weiteren Ergebnisse des 19. Parteitages und deren Konsequenzen sprach Astrid Oldekop mit Thomas Heberer, Seniorprofessor für Politik und Gesellschaft Chinas an der Universität Duisburg-Essen und dem Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Wang Yaozhen in der Volkshochschule Düsseldorf. Wang Yaozhen sprach über chinesische Investitionen in Europa. Thomas Heberer ordnete die neue Strategie ein in Chinas politische Diskurse seit Ende des 19. Jahrhunderts und beschrieb die Volksrepublik als Entwicklungsstaat. Die Auswirkungen der Antikorruptionskampagne auf Funktionäre und Wirtschaft, die Ambitionen Chinas, das Modell des Sozialismus chinesischer Prägung als Blaupause für andere Länder zu sehen sowie die neue Seidenstraße waren weitere Themen des Abends.

Foto: Martina Henschel; letztes Update: 20.2.2018

Wachstum im Jahr des Hundes

旺 ist das chinesische Wort für blühend, florierend oder reichlich und wird zurzeit, wohl auch des ähnlichen Klanges wegen, gerne mit „Wachstum“ übersetzt. Auf Chinesisch wird es „wàng“ ausgesprochen – und klingt ein bisschen wie das Bellen eines Hundes. Deshalb erfreut es sich nun, zu Beginn des Jahr des Hundes, großer Beliebtheit.
Auch das Medienbüro Düsseldorf | Beijing wünscht Ihnen florierende Geschäfte, blühende Gesundheit, reichlich Glück und in jeder Beziehung Wachstum!
狗年 财旺,事业旺,家庭旺,桃花旺,所有的旺,旺,旺!

Grafik: mdb; letztes Update 16.2.2018

Düsseldorfer Frühlingsfest-Gala mit mongolischen Künstlern

Kehlkopfgesang, Langtonmusik und Totemverehrung waren nur einige der Themen der großen Frühlingsfest-Gala im Düsseldorfer Savoy-Theater, die Astrid Oldekop auf Deutsch und Chinesisch moderierte. Zu Gast war das preisgekrönte Tanz- und Gesangs-Ensemble Wulanmuqi aus Ordos in der Inneren Mongolei. Unter dem Motto „Schönes Grasland, meine Heimat“ hatten das Konfuzius-Institut Düsseldorf, die GDCF Düsseldorf mit Unterstützung des örtlichen chinesischen Generalkonsulats und des deutsch-chinesischen Kulturzentrums Berlin zur Begrüßung des Jahrs des Hundes geladen. Der Andrang war so groß, dass viele Besucher abgewiesen werden mussten. „Das Frühlingsfest ist eine Mischung aus Weihnachten und Silvester“, erklärte Cord Eberspächer vom Konfuzius-Institut. „Hunde sind loyal, zuverlässig, freundlich und mutig“, freute sich Generalkonsul Feng Haiyang und folgerte: „Das Jahr des Hundes bedeutet Wohlstand und Glück.“ Düsseldorfs Bürgermeisterin Claudia Zepuntke erinnerte an die 520 chinesischen Unternehmen in der Stadt. GDCF-Vorstand Dieter Böning sprach von den offiziell gezählten 3.600 Chinesen in Düsseldorf. Dazu kämen jedoch viele ethnischen Chinesen mit deutschem Pass. „Die Gesamtzahl schätzen wir in Düsseldorf auf mindestens 10.000.“
Foto: Martina Henschel; letztes Update: 9.2.2018

Drachenreiter am Rhein

Der Technologie-Transfer mit China ist längst keine Einbahnstraße mehr. Das ist auch in Nordrhein-Westfalen spürbar: Chinesische Unternehmen setzen hierzulande innovative Impulse. Im Gegenzug forschen und entwickeln deutsche Unternehmen zunehmend in China. Im aktuellen Magazin der IHK Düsseldorf untersucht Astrid Oldekop die Auswirkungen dieser neuen Art von Technologie-Transfer und sprach mit Vertretern chinesischer und deutscher Unternehmen. „Smarte Technologien fallen in China auf fruchtbaren Boden“, erklärt Sun Jie, Deutschland-Geschäftsführer des Telekommunikationsausstatters ZTE. Chinesen seien digitalen Technologien gegenüber offener und nutzten ganz pragmatisch das, was das Leben verbessere. Von den umfangreichen Erfahrungen in China – zum Beispiel bei eHealth-Anwendungen für ältere Menschen – profitierten auch Düsseldorfer Senioren. Auch deutsche Unternehmen setzen auf Anstöße aus China. „Wenn man Ambitionen hat, weltweit führender Software-Anbieter im IoT-Bereich zu sein, kommt man an China nicht vorbei“, weiß Cumulocity-CEO Bernd Groß.

IHK Magazin. Dragon goes digital. Ausgabe 01/2018.

Foto: mdb, letztes Update 4.1.2018

2017

Chinas Supercomputer

China bleibt die Nummer eins bei Supercomputern: Nicht nur die zwei schnellsten Supercomputer der Welt stehen dort, mit 201 Anlagen hat das Land auch die meisten superschnellen Rechner. Astrid Oldekop (Foto) hatte in Tianjins Wirtschaftsentwicklungszone Teda die Gelegenheit, das National Supercomputer Center zu besuchen, das Tianhe-1A beherbergt. Dieser war mit 2,56 Petaflops von Oktober 2010 bis Mitte 2011 der erste chinesische Rechner, der das Rennen um Platz eins der Supercomputer-Rangliste machte. Zurzeit wird Tianhe-3 entwickelt, der Prototyp soll nach Angaben von China Daily Anfang 2018 fertig sein. Dieser weltweit erste Exaflop-Rechner soll eine Trillion Rechenoperationen in der Sekunde ausführen und wäre mindestens zehn Mal schneller als der bisherige Rekordhalter Sunway TaihuLight in Wuxi.

Fotos: mdb; letztes Update 22.11.2017

Der Weg des Dufts

Teezeremonie, Kampfkunst, Kalligrafie – diese traditionellen chinesischen Künste sind im Westen gut bekannt; der „Weg des Duftes“ dagegen kaum. Dieser erlebt zurzeit in Südchina ein Revival. Kunstvoll gestreutes Räucherpulver ist in Yunnan fast schon Teil der Zeremonie rund um den Pu’er-Tee geworden. Astrid Oldekop (Foto) schloss am Fanpu Institut in Kunming ein Seminar in der Kunst des Räucherns ab und lernte neben der Theorie zur 3.000jährigen Geschichte dieser Kunst unter anderem auch die Anwendung von  „Duft-Stempeln“, mit denen im alten China die Zeit gemessen wurde. Grundlage aller in Kunming verwendeten Räucherwaren war Agarholz aus Südwestasien. Dieses ist einer der teuersten natürlichen Rohstoffe. In China wird ihm medizinische Wirkung zugeschrieben. Ein Kilogramm des Holzes kann je nach Qualität bis zu 100.000 Dollar kosten. 2013 schätzte das International Journal of Pharmaceutical and Life Sciences das Volumen des globalen Agarholz-Marktes auf sechs bis acht Milliarden Dollar, Tendenz schnell wachsend. 

Fotos: mdb; letztes Update: 17.11.2017

China Porzellan-Hauptstadt Jingdezhen

Dünn wie Papier, weiß wie Jade, hell wie ein Spiegel und so klingend wie eine Glocke, so lautet die poetische Beschreibung des Porzellans von Jingdezhen. Die Stadt in der Provinz Jiangxi gilt als Porzellan-Hauptstadt Chinas und ist heute Schauplatz einer großen Porzellanmesse. Hier wurde seit 2.000 Jahren Keramik produziert. Astrid Oldekop hatte die Gelegenheit, die Holz-Befeuerung des traditionellen Jade-Ofens von Meister Huang Guojun (Foto) mitzuerleben. Heute leben in der Stadt, in der selbst die Flughafenfassade und die Straßenlaternen (Foto) aus blau-weißem Porzellan sind, viele chinesische Künstler wie Li Yuduan und einige internationale Künstler wie die Deutsch-Australierin Diana Williams.

Fotos: mdb; letztes Update 17.10.2017

China ist der Motor der Veränderungen

Die Automobilbranche erlebt einen Jahrhundertwandel. Die Sinologie verlässt den Elfenbeinturm. Wie die neue Rolle Chinas in der Welt Unternehmen und Hochschulen in Deutschland verändert, darüber sprach Astrid Oldekop mit dem Globalhistoriker Dominic Sachsenmaier und dem Volkswagen-Manager Gerhard Prätorius. Nachzulesen bei Merton, dem Online-Magazin des Stifterverbands. Die Sinologie an der Georg-August-Universität in Göttingen hat im vergangenen Jahrzehnt einen radikalen Wandel durchlebt und steht an der Schwelle zum großen Fach. Jeder der vier Lehrstühle wurde gestiftet. 2016 hat VW 40 Prozent seiner Autos in China verkauft. Nun will man im Konzern Zukunftstechnologien, Märkte und Kooperationen in einem historisch-kulturellen Kontext verstehen und hat die Professur „Modernes China mit Schwerpunkt auf globalhistorischen Perspektiven“ in Göttingen gestiftet.

Quelle: Merton, Foto: mdb; letztes Update: 9.08.2017

Volles Haus in der Kapellstraße

Vor einem Jahr ist das Medienbüro Düsseldorf | Beijing in neue Räume in der Düsseldorfer Kapellstraße gezogen. Diesen Sommer vergrößerte sich das Team um Astrid Oldekop und Larissa Pichler (2. von links) kurzzeitig. Tianyu Song (2. von rechts) aus Liaoning machte ein dreimonatiges Praktikum. Song studiert Medienwissenschaften in Düsseldorf und untersucht in ihrer Masterarbeit das Chinabild deutscher Medien. Anna Xu (Mitte) aus Duisburg tauchte während ihres Schülerpraktikums zwei Wochen lang in den Alltag einer Medienagentur ein. Grafik-Designerin Sue Yi (rechts) aus Changsha arbeitet nur ein paar Straßen weiter im eigenen Büro und kehrte just von einer Reise mit niederländischen Designstudierenden durch China zurück.

Foto: mdb; letztes Update: 12.07.2017

Astrid Oldekop in der Handelszeitung

Die Konferenz chinesischer Ärzte der traditionellen chinesischen Medizin in Düsseldorf war Thema der Handelszeitung. Astrid Oldekop moderierte Veranstaltungen, die für deutsche Gäste geöffnet waren und führte Interviews mit traditionellen Ärzten. Darüber berichtete die chinesische Handelszeitung. Das Medium richtet sich an Chinesen in Europa und erscheint alle zwei Wochen mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren. Es wird in Deutschland, der Schweiz, Holland, Österreich, Belgien, Luxemburg an Bahnhöfen und Flughäfen verkauft und liegt in chinesischen Reisebüros, Restaurants, Supermärkten, Vereinen und Schulen aus.

Quelle: Huashangbao, Foto: mdb; letztes Update: 11.07.2017

Strukturwandel im Nordosten

Kohleregion, Schwerindustrie, Staatskonzerne – Chinas Nordosten wird häufig negativ wahrgenommen. In einem Vortrag auf dem Düsseldorfer Campus der WHU relativierte der deutsche Generalkonsul in Shenyang, Peter Kreutzberger, diese Vorurteile und sprach vom andauernden, ergebnisoffenen Strukturwandel der Region. „Dieser wird für die Wirtschaftsentwicklung von ganz China entscheidend sein“, so Kreutzberger. Der Vortrag fand auf Einladung der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Düsseldorf (GDCF) statt und war zugleich Auftaktveranstaltung zur Gründung des Arbeitskreises Wirtschaft der GDCF, der von Astrid Oldekop geleitet wird. Schwerpunkte des Arbeitskreises sind Unternehmensbesuche, Expertenvorträge und Nachwuchsförderung.

Foto: Martina Henschel; letztes Update: 7.6.2017

Kräuter, Akupunktur und Pulsdiagnose

Mit acht Jahren begann seine Ausbildung mit dem Auswendiglernen von Gedichten zur Kräuterkunde. Da es in seiner Kindheit nur wenige Krankenhäuser gab, kamen die Patienten direkt zu seinem Großvater nach Hause, durch die Wohnung zog schwerer Kräuterrauch. Li Shusen (Foto 2. von rechts) ist Arzt für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) in der fünften Generation und Autor eines Medizinklassikers über Pulsdiagnose. Der Großteil seiner 200 engen Schüler lebt im Ausland. Im Juni tagten Li Shusen und 120 chinesische TCM-Ärzte und Heilpraktiker in Düsseldorf. Astrid Oldekop moderierte den Teil der Tagung, der für das deutsche Publikum geöffnet war.

Foto: Ding Jiayi; letztes Update: 3.6.2017

Alltagsfotografie im neuen China

Fotografin, Zeitzeugin, Old-China-Hand – die deutsche Jüdin Eva Siao wurde 1911 in Breslau geboren, kam 1940 nach Yan’an und starb 2001 in Peking. Sie verbrachte den größten Teil ihres Lebens in China und bewahrte – trotz siebenjähriger Einzelhaft während der Kulturrevolution - ihre Liebe zu dem Land. Ihr fotografisches Werk bietet einzigartige Einblicke in den chinesischen Alltag der fünfziger Jahre (Foto). Astrid Oldekop lernte Eva Siao Anfang der 1990er Jahre in Peking kennen und führte intensive Gespräche mit ihr. In ihrem Vortrag „Meine Freundin Eva Siao“ berichtete sie davon auf Einladung von Soroptimist International im Düsseldorfer Industrieclub.

Foto: Eva Siao; letztes Update: 24.5.2017

Digitalisierungskonferenz in Potsdam

Zur Chinesisch-Deutschen Konferenz zu Digitalisierung und Industrie 4.0 haben sich Vertreter von 210 chinesischen Unternehmen mit deutschen Managern, Wissenschaftlern und Entscheidern in Potsdam ausgetauscht und bei der anschließenden Kooperationsbörse vernetzt. Astrid Oldekop (Foto) moderierte die Konferenz vor 350 Teilnehmern. Damit dürfte die Konferenz die Veranstaltung mit den meisten Chinesen gewesen sein, die jemals in Brandenburg stattgefunden hat.
Mit dabei waren Vertreter großer Unternehmen wie Midea, Sany, Rolls-Royce und Siemens. Gastgeber waren die IHK Potsdam und Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB). Wissenschaftler, Experten und Unternehmensvertreter berichteten über ihre Erfahrungen und Erfolge bei der Einführung von Digitalisierungsprozessen. Auf der chinesischen Seite sprach der renommierte Wirtschafts- und Finanzexperte Xiaobo Wu von der Shanghai Jiaotong Universität, der zugleich Leiter der größten Delegation war. Weitere Themen waren IT-Sicherheit, Virtual Reality, autonomes Fahren, Geo-Informationssysteme sowie Industrie-Design.

Chinesisch-Deutsche Konferenz zu Digitalisierung und Industrie 4.0WFBB

Foto: mdb; letztes Update: 27.4.2017 

China Business Kalender: Termine zum Herunterladen

Konferenzen, Seminare, Vorträge, Messen und Feiertage: Alle wichtigen Termine für Entscheider mit China-Geschäft zeigt der China Business Kalender vom Medienbüro Düsseldorf | Beijing. Ab sofort mit neuem Service: Mit nur einem Klick können die Termine in den eigenen Kalender exportiert werden. www.china-kalender.com
Ist Ihr China-Termin noch nicht aufgenommen? Dann melden Sie sich bei uns: kalender@mdb-consult.com.

Foto: mdb; letztes Update: 7.2.2017

Aufbruch in das Jahr des Hahns

Immer wenn ein neues Tierkreiszeichen heraufzieht, ist für Chinesen klar: Jetzt werden die Karten neu gemischt. Am Ende des Affen-Jahres stellte US-Präsident Trump  vermeintliche China-Gewissheiten in Frage, während sich Chinas Staatspräsident Xi in Davos als Verteidiger der Weltwirtschaft positionierte. Chinas Staatsrat versprach ausländischen Firmen besseren Marktzugang, doch diese reagierten skeptisch. Das Jahr des eleganten Feuer-Hahns bringt Umbrüche, Umdenken und neue Chancen.
Das Medienbüro Düsseldorf | Beijing wünscht ein chancenreiches, glückliches und erfolgreiches neues Jahr!

Foto: mdb/Yi Shu; letztes Update: 27.1.2017

Mit China in das Jahr des Hahns

Zur Feier seines zehnjährigen Jubiläums und des chinesischen Frühlingsfestes hat das Konfuzius-Institut Düsseldorf ein ungewöhnliches Format gewählt: Pecha Kucha-Vorträge und ein Konzert auf der chinesischen Langhalslaute Ruan. Astrid Oldekop führte die 450 deutschen und chinesischen Gäste durch ein abwechslungsreiches Programm im Henkel-Saal in der Düsseldorfer Altstadt. Motto des ersten Teils war 和 - die Harmonie. Gemeint war der gelungene Kulturaustausch zwischen Deutschen und Chinesen. Vier Pecha Kucha-Vorträge wurden umrahmt von Tanz, Gedichten, Musik und einer Teezeremonie. Den zweiten Teil, der unter dem Zeichen 道 - Dao - stand, gestaltete der eigens aus Beijing angereiste Ruan-Virtuose Feng Mantian mit einer Improvisation „Über den Ton hinaus". Feng Mantian verbindet wie kein anderer chinesischer Musiker Tradition und Moderne.

Foto: mdb; letztes Update: 22.1.2017

2016

Gemeinsam ins Zeitalter der Industrie 4.0

Vertrauen, Offenheit, Win-Win-Situationen und eine historische Chance – beim ersten „Deutsch-chinesischen Symposium zur intelligenten Fertigung und Vernetzung der Produktionsprozesse“ beschrieben Politiker, Unternehmensvertreter und Wissenschaftler die Zusammenarbeit in Superlativen. Deutsche und Chinesen wollen beim Thema Industrie 4.0 eng zusammen arbeiten. Sowohl Unternehmenskooperationen als auch gemeinsame Forschungsprojekte werden künftig besonders gefördert. Das ist das Ergebnis, des Symposiums, an dem Vertreter von BMWi, BMBF, MIIT und MOST teilnahmen. Astrid Oldekop moderierte die Auftaktveranstaltung in der Berliner BMWi-Aula. Unter den Rednern und Gesprächspartnern: BMWi-Staatssekretär Matthias Machnig, BMBF-Staatssekretär Dr. Georg Schütte, Botschafter Shi Mingde, MIIT-Vizeminister Prof. Huai Jinpeng (Foto), Dr. Markus Kerber (BDI), Dr. Eberhard Veit (Plattform Industrie 4.0), Dr. Herman Rodler (Kathrein Werke), Dr. Werner Struth, (Robert Bosch),
Chen Lucheng (Haier Group),
Wei Yiyin (CASIC), Lei Yi (CAXA Technology), Dr. Norbert Gaus (Siemens), Prof. Ouyang Jinsong (Instrumentation Technology & Economy Institute), Prof. Reiner Anderl (acatech), Prof. Jürgen Fleischer (KIT), Prof. Xu Aidong, (Shenyang Institute of Automation),
Yin Libo (Electronic Technology Information Research Institute) sowie Yin Jun (MOST).

Foto: BMWi/Mertens; letztes Update: 29.11.2016

 

Erster Messeauftritt in eigener Sache

Groß war der Andrang am Stand des Medienbüros Düsseldorf | Beijing auf den Sinojobs Career Days in Düsseldorf. Mit dem China Business Forum Newsletter und Deutschlands China-Kalender liefert das Team um Astrid Oldekop wertvolle Informationsquellen für die knapp 1000 chinesischen und deutschen Absolventen und Young Professionals auf der Jobmesse. Im Vortragsprogramm sprach Astrid Oldekop über das Geheimnis erfolgreicher chinesischer Karrieren in deutschen Unternehmen. Dabei griff sie auf Hunderte von Interviews zurück, die sie für diverse Medien mit dieser Zielgruppe geführt hat und zitierte die Leuchttürme: EY-Partnerin Yi Sun, Ex-Evonik-Vorstand Dahai Yu, der ehemalige Lanxess-Personalchef Zhengrong Liu, ZF Friedrichshafen-Aufsichtsrätin Weidong Xu sowie die Grafikdesignerin Yang Liu. „Ich war beeindruckt von der großen Anzahl hervorragend Deutsch sprechender chinesischer Besucher“, sagte Medienbüro Düsseldorf | Beijing-Assistentin Larissa Pichler (Foto rechts). „Auch die Anzahl der Deutschen mit guten Chinesisch-Kenntnissen war erstaunlich groß.“

Sinojobs Career Days 2016

Foto: mdb; letztes Update: 9.11.2016

 

Transcultural Leadership Summit

Was gute Führung in einer globalisierten Welt heißt, was Europäer und Chinesen in Sachen Management voneinander lernen können, diskutierten CEOs, Professoren mit Studierenden der Zeppelin Universität (ZU) beim „Transcultural Leadership Summit 2016“.
Astrid Oldekop führte an beiden Tagen durch das Programm, moderierte Podiumsdiskussionen, machte Interviews und achtete darauf, dass die CEOs die ihre Best und Worst-Case Szenarien bei ihren Company-Pitches vorstellten, ihre acht-Minuten-Timeline einhielten.
Mit dabei (Foto der Podiumsdiskussion, von links): ZU-Professor Joseph Wieland, Rolls Royce Power Systems-CFO Markus Wassenberg, ZU-Student Tim Schleicher, Ex-Evonik-Vorstand Dr. Dahai Yu  sowie Adolf Kloke-Lesch vom Sustainable Solutions Network. Außerdem: Putzmeister-CFO Dr. Renate Neumann-Schäfer, ZF Friedrichshafen-CEO Dr. Stefan Sommer, Club-of-Rome-Mitglied Prof. Franz-Josef Radermacher, Wagner-CEO Dr. Bruno Niemeyer, Beijing Institute of Technology-Professorin Rong Pei und viele andere. 

Transcultural Leadership Summit

Fotos: Maurice Schönen; letztes Update: 15.10.2016

 

Werben um chinesische Startups

Im Oktober startet mit dem digitalen Hub Düsseldorf/Rheinland ein Projekt, das Startups, Mittelstand und Industrie bei digitalen Themen vernetzt. NRW fördert gemeinsam mit den Kommunen und Unternehmen insgesamt sechs Digital Hubs. Eine Chance auch für chinesische Konzerne und Startups, waren sich die Teilnehmer des Forums „Standortcheck NRW – digitale Projekte“ einig. Astrid Oldekop leitete die Diskussion mit Uwe Kerkmann, Chef der Wirtschaftsförderung Düsseldorf, Petra Wassner von NRW.Invest, Torsten Küpper von Huawei und Keming Du vom Lasertechnologie-Unternehmen Edgewave in Würselen. Der chinesische Gründer hat an der RWTH studiert und am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik in Aachen gearbeitet bevor er Edgewave gründete. „Die Universitäten sind ein wichtiger Pluspunkt für den Standort“, sagte Du. „Zurzeit studieren 8.000 Chinesen in NRW. Das sind potentielle Arbeitskräfte und Brückenbauer zwischen den beiden Ländern.“

Foto: RP/Endermann; letztes Update: 16.9.2016

Bildung als Standortfaktor

„Bildung wird in China hochgeschätzt“, konstatierte Dongsheng Han, Leiter der Bildungsabteilung im chinesischen Generalkonsulat Düsseldorf beim RP-China-Kongress. Deshalb werden Schulangebote für Kinder chinesischer Expats zum wichtigen Standortfaktor. Bei der Diskussion „Kulturimport: Chinesische Bildungseinrichtungen in NRW“ diskutierte Astrid Oldekop mit Vertretern des Generalkonsulats, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Konfuzius-Instituts und chinesischer Wochenend-Schulen über Möglichkeiten und Visionen für chinesische Bildungseinrichtungen in NRW. Zugleich erinnerte BMBF-Vertreter Lothar Mennicken daran, dass sein Ministerium die China-Kompetenz an Deutschlands Hochschulen stärken will. Obwohl Düsseldorf wirtschaftliches China-Zentrum sei, biete kein Gymnasium am Ort Chinesisch als Abiturfach an, bedauerte Cord Eberspächer, Direktor des Konfuzius-Instituts Düsseldorf und lobte die Initiative der chinesischen Schule Bonn, die versucht, an chinesischen Wochenendschulen erbrachte Leistungen ins deutsche Schulsystem zu integrieren.

Foto: RP/Endermann; letztes Update: 16.9.2016

Private Equity aus China sucht europäische Fonds

„Chinesische Investoren sind einfallsreich und ungeduldig“, sagte Yi Sun, Partnerin bei EY auf der China-Konferenz der Rheinischen Post über das Rekordjahr chinesischer Investitionen in Deutschland und Europa. Chinesische Investoren in Europa stellten sich breiter auf und suchen nach neuen Branchen. „Wir beobachten, dass sich chinesisches Private Equity für europäische Fonds interessiert.“ Yi Sun war Teilnehmerin des Panels „Investitionen und M&A“, das Astrid Oldekop moderierte. „NRW ist der heißeste Standort für chinesische Investoren“, ergänzte Toni Cheng vom Leuchtmittelherstellers Sengled, dessen Europazentrale in Düsseldorf beheimatet ist. In NRW sind heute über 900 chinesische Firmen zuhause, allein 2016 kamen 62 neue Firmen. NRW.Invest-Chefin Petra Wassner erwartet in den nächsten Jahren ein steigendes Interesse: „Das reicht von der klassischen Ansiedlung, über M&A bis hin zu Venture Capital aus China.“

Foto: EY; letztes Update: 15.9.2016

Rheinische Post-Kongress: China trifft NRW 2016

Über 50 deutsche und chinesische Experten aus Wirtschaft und Politik sprachen beim zweiten China-Kongress der Rheinischen Post über Chinas Zukunft, Europas neue China-Strategie, Digitalisierung, Seidenstraße, Investitionen, Bildung und Gesundheit. Astrid Oldekop übernahm an beiden Tagen im Düsseldorfer Van der Valk-Hotel die deutsch-chinesische Moderation.

Infos

Foto: RP/Endermann; letztes Update: 15.9.2016

Die weibliche Seite der Universität

Die „Heine-Frauen“ der Heinrich-Heine-Universität feiern Jubiläum. Zum fünften Mal gibt die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte den Sammelband „Meine Heine-Frau“ heraus. Seit 2012 hat Astrid Oldekop für das ambitionierte Projekt die Interviews mit den Nominierten geführt und über 40 Porträts zusammengestellt. Das Ergebnis zeichnet ein einzigartiges Bild der weiblichen Seite der HHU.

Die Heine-Frauen 2016 sind Professorinnen, Verwaltungsmitarbeiterinnen, Doktorandinnen, die sich um die Flüchtlinge in der Erstunterkunft auf dem Campus gekümmert haben oder eine Studentin, die Verantwortung in Ausschüssen übernimmt. Sie kommen aus allen Fakultäten, aus allen Altersgruppen – die Jüngste ist 24, die Älteste 73 Jahre alt. Unter ihnen sind Singles, Mütter und Großmütter.

Die Porträts zeigen auch, dass sich die weibliche Sicht auf die Probleme an der Universität verschoben hat: Bisher war die schwierige Kinderbetreuung das vorherrschende Thema, heute sind es die befristeten Verträge, vor allem im akademischen Mittelbau.

Infos

Fotos: Hanne Horn; letztes Update: 14.7.2016

Fünf Jahre Medienbüro Düsseldorf | Beijing

Wir feiern unser fünfjähriges Jubiläum mit einem Standortwechsel: Wir bleiben am Düsseldorfer Hofgarten und ziehen in die neuen Räume in der Kapellstraße 6. 2010 hat Astrid Oldekop die Gründung in Beijing vorbereitet. Zurück in Düsseldorf eröffnete sie 2011 das Medienbüro Düsseldorf | Beijing mit den drei Geschäftsfeldern  Redaktion, Moderation, Beratung. Unser erste Domizil war die Jägerhofstraße am grünen Hofgarten, zwischen Finanzministerium und Goethe-Museum, in direkter Nachbarschaft zur Werbeagentur NiehausKnüwer, die unsere CI entwickelt hat und uns noch immer betreut. Es entstand ein dynamisches Netzwerk aus China-Kennern, Medienexperten und Beratern. Heute zählen Medien, Unternehmen, Hochschulen, Städte und Länder zu unseren Kunden. Wir schreiben, moderieren, beraten und organisieren Konferenzen. So vielfältig unsere Arbeit auch ist - sie bleibt doch immer unserem Claim treu: „Wir helfen Ihnen, China zu verstehen, damit Sie in China verstanden werden.“

Grafik: NiehausKnüwer für mdb; letztes Update 1.7.2016

ShortSeaShipping Days in Lübeck

Die 2. ShortSeaShipping Days in Lübeck standen unter dem Motto „From Road to Sea - der Kurzstreckenseeverkehr, ein starker Partner der Logistikkette“. Astrid Oldekop führte durch das zweitägige Programm. Mit dabei: der maritime Koordinator der Bundesregierung Uwe Beckmeyer, Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer sowie 400 Gäste aus der maritimen und verladenden Wirtschaft.

Über „die richtigen Rahmenbedingungen für einen intelligenten Verkehrsträgermix“, diskutierten Reinhard Klingen vom Bundesverkehrsministerium, Daniel Hosseus vom Zentralverband deutscher Seehafenbetriebe, Dierk Faust von der Vereinigung Lübecker Schiffsmakler, Holger Seifart von K+S Transport sowie Willem van der Schalk vom Deutschen Speditions- und Logistikverband.

Über neue Formen des Marketings sprach Astrid Oldekop zum Abschluss mit Inke Onnen-Lübben von Seaports of Niedersachsen, Reinhard Pfeiffer von 3F Kommunikation, Stefan Kunze von Hafen Hamburg Marketing, Uwe Bakosch von Finnlines Deutschland sowie Markus Nölke vom ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Centers.

 ShortSeaShipping Days

Foto: Guido Kollmeier; letztes Update: 23.6.2016

4. Düsseldorfer China Dialog: Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert Lebens- und Arbeitswelten – in Deutschland und in China. Deshalb stand der vierte „Düsseldorfer China Dialog“ unter dem Motto „Digitalisierung in Deutschland und in China“. 

Das Medienbüro Düsseldorf | Beijing hat die hochkarätige deutsch-chinesische Wirtschaftskonferenz im Auftrag des China-Kompetenzzentrums Düsseldorf organisiert. Astrid Oldekop moderierte den Austausch zwischen deutschen und chinesischen Entscheidern auf Deutsch und Chinesisch. 

Was die Digitalisierung für Länder, Städte und die Wirtschaft bedeutet, ob die Chancen oder Herausforderungen überwiegen, was die Entwicklungen für die Arbeitsplätze zu bedeuten hat, wie der Kuka-Midea-Deal zu bewerten ist, darüber diskutierten der chinesische Generalkonsul Feng Haiyang, der Präsident der IHK zu Düsseldorf Prof. Ulrich Lehner, der Leiter der Wirtschaftsförderung Uwe Kerkmann  sowie der Vorstandsvorsitzende der Digitalen Stadt Düsseldorf Stephan Schneider. „Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen stellt bestehende Geschäftsmodelle infrage und verändert bekannte Wertschöpfungsmuster“, resümierte Ulrich Lehner. 

Nach einem Impulsvortrag von Dr. Rüdiger Strack We.Tel) ging es in der zweiten Diskussionsrunde um Zukunftsvisionen und Beispiele aus der Praxis. Es diskutierten: Betty Cui (ZTE), Bernd Gross (Cumulocity), Lili Jia (Weyto), Dr. Roland Nolte (VDMA NRW) sowie Rong Xiang (Huawei Technologies).

4. Düsseldorfer China Dialog

Foto: Jörg Hemmen; letztes Update: 7.6.2016

Mit WHU und CIO Magazin in China

Hongkong, Shenzhen und Shanghai standen auf dem Reiseplan von über 20 IT-Entscheidern, die das China-Modul des Leadership Excellence Program von CIO-Magazin und WHU Otto Beisheim School of Management absolvierten. Astrid Oldekop war an der Konzeption des Moduls beteiligt, begleitete die Gruppe als China-Consultant, gab interkulturelle Trainings und brachte die ITler mit Unternehmensvertretern und Old-Chinahands zusammen.
„Von der Pflicht zur Kür“, titelt das CIO-Magazin über die Reise. Denn im Reich der Mitte kommt meist alles anders als geplant. Aber mit China planen muss jeder, der global agieren will.
In Shenzhen standen der weltgrößte Elektronikmarkt Huaqiangbei, der Besuch in einem Maker Space sowie des Drohnen-Weltmarktführer DJI auf dem Programm. In Shanghai ging es bei Henkel um HR-Themen. Bei Haribo berichteten Managing Director Wolfgang Kohl und Marketing Director Andreas Tank vom Fruchtgummimarkt in China. Bei Lohmann & Rauscher drehte sich das Gespräch um die richtigen Schritte in den chinesischen Markt. Zum Dinner kamen Doris Rathgeber (Body and Soul Kliniken) und WHU-Alumnus Ekkehard Rathgeber. Zum Abschluss gab es eine Diskussion mit Clas Neumann von Global SAP Labs Network, Stefan Gilch von Bystronic und AHK-Vertreter Christoph Angerbauer. „Für mich ist China nicht mehr die verlängerte Werkbank der Welt, sondern ein innovatives Land auf dem Niveau der westlichen Welt“, resümierte Programm-Teilnehmer Simon Blankenstein von RWE. „In China gilt nicht 'think big' sondern 'think giant'“, fasste Carsten Priebs von DB Netz seine Eindrücke zusammen. „Mir ist hier klar geworden: Wir in Europa müssen uns nicht bewegen, wir müssen uns bewegen wollen.“

Der ganze Artikel hier

CIO Leadership Excellence Program

Foto: CIO Magazin; letztes Update: 27.5.2016

Vom Konkurrenten zum Trendsetter

Da China stetig in Forschung und Entwicklung investiert, werde das Land bei Innovationen in zehn bis 15 Jahren eine Führungsposition einnehmen, gerade im Bereich IT, stellte Clas Neumann, Leiter der SAP-Labs bei der Abschlussrunde des CIO-Programms in Shanghai fest, die von Astrid Oldekop moderiert wurde (Foto). Neumann erwartet, dass Unternehmen, die zurzeit in China Konkurrenten seien, in ein paar Jahren als Mitbewerber in Deutschland auftreten. „Wir sollten China daher sehr genau beobachten“, appellierte der SAP-Vertreter.
Beim E-Commerce und bei elektronischen Bezahlsystemen sei China bereits weltweit führend und Deutschland habe deutlichen Nachholbedarf. Inzwischen werde es sogar immer schwieriger, bestimmte Führungspositionen mit Personal aus China zu besetzen, berichtete Neumann. „Wir greifen deshalb verstärkt auf den globalen Arbeitsmarkt zurück.“ SAP hat 6.000 Mitarbeiter in China, das sind rund acht Prozent der weltweiten SAPler. Mit Neumann diskutierten Stefan Gilch, China-Präsident des Schweizer Werkzeugmaschinenherstellers Bystronic sowie AHK-Vertreter Christoph Angerbauer (Foto).

Foto: CIO, WHU/Keck, Funk; letztes Update: 27.5.2016

Shenzhen 2016: Schneller, höher, weiter

Huaqiangbei in Shenzhen ist mit 40.000 Shops der weltweit größte Elektronikmarkt. „Mit Einzelbestellungen kommt man hier nicht weit“, erklärte Alex Murawski, der deutsche Gründer von Noa Labs über die bescheiden wirkenden Theken. „Hier wird in Hundertausender-Stückzahl bestellt.“ Murawski hat in der boomenden Metropole im Perlfluss-Delta das Unternehmen Noa Labs gegründet, das Ideen zur Marktreife bringt. „Als Startup muss man global denken, sonst tut es die Konkurrenz“, sagt Murawski. Mit dem Noa Labs-Team führte Murawski die Teilnehmer des CIO Excellence Leadership Program durch den Elektronik-Markt und den Maker Space SEG Maker+. Nach dem Mittagessen im rotierenden Restaurant mit Blick auf die „schnellst wachsende Metropole der Menschheit“ (Murawski) ging es weiter zu DJI. Marketing-Managerin Tingting He erzählte in exzellentem Deutsch von der zehnjährigen Geschichte des Drohnenherstellers, der heute 70 Prozent Weltmarktanteil an kommerziellen Drohnen hat.

Das NOA Labs Programm in Shenzhen finden Sie hier

Foto: mdb; letztes Update: 25.5.2016

Leben und Arbeiten in Hongkong

Wie sich Hongkong in den kommenden Jahren verändern wird, was der West Kowloon Cultural District für die Stadt bedeutet, wie das Lebensgefühl in der ehemaligen Kronkolonie ist und wo die interessantesten Orte sind, zeigte die mehrfach ausgezeichnete Journalistin und Bloggerin Vivienne Chow (Foto) den Teilnehmern des CIO Leadership Excellence Program bei der "Hongkong Cultural Tour“. Vor der Tour hatten sich die mehr als 20 CIOs beim China-Training von Astrid Oldekop mit Chinas Sprache, Denken, Geschäftskultur und Business Etikette auseinandergesetzt. 

Vivienne Chow

Foto: mdb; letztes Update: 23.5.16

Besuch bei Huawei in Shenzhen

Auf dem Huawei-Campus in Shenzhen zeigen zwei Ausstellungen aktuelle Technik und konkrete Zukunftsprojekte: Digitalisierung, IoT, Cloud sowie Technologien für das 4.5G Netz auf dem Weg zu 5G. Die Fahrt mit Carsten Senz und April Zhang (Foto) über den grünen Campus im strömenden Regen beeindruckt durch Größe und Internationalität. Huawei-Gründer Ren Zhengfei hat ein exquisites Restaurant in eine alten Lokomotive bauen lassen, eine Reminiszenz an den Film „Zhou Yu’s train“, die Köche sind in Frankreich ausgebildet.
„Nach der Zeit, in der die Menschen sich vorwiegend mit technischer Machbarkeit beschäftigt haben, kommt eine Zeit, in der die Geisteswissenschaften Aufwind bekommen und wir überlegen müssen, wie wir mit den Technologien umgehen“, sagt der Mitarbeiter, der durch die Ausstellung führt. Auf der CES Asia Konferenz zeichnet der für Mobiltelefone zuständige Huawei-Präsident Kevin Ho ein konkretes Zukunftsbild, das nach Science Fiction klingt: 2035 könnten Hunger und Armut keine Probleme mehr sein. Ho spricht von einer Zukunft, in der Kinder mit verstorbenen Familienmitgliedern über Apps wie WeChat sprechen und Technologien die Grenzen des Körpers überwinden könnten.

Foto: Huawei; letztes Update: 21.5.2016

China Business Forum Newsletter künftig aus Düsseldorf

Das China Business Forum ist umgezogen - in die China-Hochburg Nordrhein-Westfalen. Künftig präsentiert das Medienbüro Düsseldorf | Beijing den Newsletter. Auch im neuen Look bleiben Anspruch und Zielgruppe dieselben: Der Newsletter informiert Wirtschaftstreibende aus den deutschsprachigen Ländern über Trends und News für das China-Geschäft. Die Rubrik „Must read“ stellt interessante China-Bücher, Webseiten und Blogs vor.

Verantwortlich für den Inhalt zeichnet Astrid Oldekop, Wirtschaftsjournalistin und erfahrene China-Expertin aus Düsseldorf. Hans Gasser, Gründer und Herausgeber des China Business Forum, verantwortet Kooperationen und Partnerschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Als neuen Partner des CBF konnte NRW.INVEST gewonnen werden, die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Deutschlands bevölkerungsreichstes Bundesland erfolgreich in China vermarktet.

Hier geht's zum Newsletter

Foto: mdb; letztes Update 13.5.2016

Deutschlands China-Termine auf einen Blick

Mit „Deutschlands China-Kalender“ startet das Medienbüro Düsseldorf | Beijing ab sofort ein wichtiges Informationsangebot für alle, die mit und in China Geschäfte machen.
Bisher informieren in Deutschland lediglich einzelne Verbände und Interessengruppen über ihre Angebote. 
Der neue China-Kalender vom Medienbüro Düsseldorf | Beijing bietet erstmals einen Überblick über sämtliche China-Veranstaltungen in Deutschland: Konferenzen, Messen, Events und Infoveranstaltungen. 
Ist Ihr China-Termin noch nicht aufgenommen? Dann melden Sie sich bei uns: kalender@mdb-consult.com.
Und hier geht's zum China-Kalender
Foto: mdb; letztes Update 22.4.2016

Honorarprofessur für Minister Wan Gang

Die TU Clausthal hat ihren berühmtesten Alumnus, den chinesischen Minister für Wissenschaft und Technologie, Wan Gang, zum Honorarprofessor bestellt. Astrid Oldekop moderierte den Festakt, der von einer sehr persönlichen Atmosphäre geprägt war. „Ich fühle mich sehr geehrt, an meiner ,Mutterschule’ zum Honorarprofessor bestellt worden zu sein“, freute sich Wan Gang. „Die Fähigkeit und die Arbeitsweise, Innovationen hervorzubringen, habe ich in Clausthal erhalten“, würdigte der Automobil-Ingenieur das Studium im Oberharz. Um „Deutsch-Chinesische Kooperationen“ ging es in der anschließenden Podiumsdiskussion mit BMBF-Staatssekretär Dr. Georg Schütte, dem chinesischen Gesandten Botschaftsrat Prof. Dong Qi, Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider sowie Prof. Thomas Hanschke, dem Präsidenten der TU Clausthal. Wan Gangs Tochter Jieni, die in München Klavier studiert, spielte Mozart, Brahms und eine chinesische Volksweise.
Wan Gang ist nicht der einzige in China bekannte Alumnus der kleinen Hochschule im Oberharz: Heute leiten zehn chinesische Absolventen in ihrer Heimat Hochschulen, 20 haben führende Positionen in Verbänden oder Unternehmen inne. Zurzeit sind 500 Chinesen unter den 5.000 Studierenden in Clausthal. Künftig will Wan Gang mehr Deutsche für ein Studium in der Volksrepublik begeistern.
Foto: TU Clausthal; letztes Update: 10.4.2016

Business Vogue: 5 Fragen an Astrid Oldekop

Welchen Schwierigkeiten Europäer im Umgang mit Chinesen begegnen, wer China-Trainings nachfragt und wie sie auf die Idee für das Medienbüro Düsseldorf | Beijing kam, verrät Astrid Oldekop der aktuellen Business Vogue. Ihr Claim: „Wir helfen Ihnen, China zu verstehen, damit Sie in China verstanden werden.“

Das ganze Interview gibt es hier.

Foto: Business Vogue; letztes Update: 5.4.2016

Das Jahr des Affen beginnt

Große Frühlingsfest-Gala im Savoy-Theater Düsseldorf: Astrid Oldekop und Ding Jiayi moderieren. Das Haus ist voll. Auf die Bühne kommen 80 Künstler: Tänzer, Musiker, Kungfu-Kämpfer, Musikbands. Astrid macht im Ballkleid Taichi und zeigt den „zurückweichenden Affen“, Ding singt aus dem Phantom der Oper. Der Affe Lele zieht die Preise der großen Tombola. 
2.800 Chinesen leben nun in Düsseldorf, sagt Bürgermeister Friedrich Conzen. 2015 wurde das chinesische Generalkonsulat in Düsseldorf eröffnet, erzählt die Vize-Generalkonsulin Tao Lili. Dr. Cord Eberspächer und Deng Xiaojing vom Konfuzius-Institut Düsseldorf freuen sich über stetig steigendes Interesse. Dieter Boening berichtet, dass die Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Düsseldorf (GDCF) 40jähriges Jubiläum feiert und Wang Yaozhen freut sich über die vielen Mitglieder des Vereins der chinesischen Wissenschaftler und Studenten in Düsseldorf.
金猴吉祥! 金猴如意!多拿红包!各个猴赛雷!Alles Gute im Jahr des Affen!

Foto: VCWS; letztes Update: 5.2.2016

2015

China-Länderstrategie des BMBF

Die neue China-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sieht enge Kooperationen und die Schaffung einer breiten China-Kompetenz in Deutschland vor. Am Mittwoch präsentierte Ministerin Johanna Wanka die erste Länderstrategie ihres Hauses beim China-Tag des BMBF vor rund 300 Vertretern aus Hochschulen, Wissenschaft, Forschung und Bildung. Astrid Oldekop führte als Moderatorin durch den Tag.

Mit dabei waren: Bundesministerin Johanna Wanka, der Geschäftsträger der chinesischen Botschaft Li Xiaosi, Björn Conrad von ‪Merics, der Präsident der ‪Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Reimund Neugebauer, Prof. Hiltraud Casper-Hehne von der Georg-August-Universität Göttingen sowie Clemens Daeschle, COO des ‪SAP Labs Network.
Über die Zukunft der deutsch-chinesischen Beziehungen diskutierte Astrid Oldekop anschließend mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Foto (von links): ‪VDMA-Geschäftsführer Rainer Glatz, ‪DAAD-Generalsekretärin Dorothea Rüland, BMBF-Staatssekretär Georg Schütte, Astrid Oldekop, ‪HRK-Vizepräsident Prof. Dieter Lenzen, dem Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik Prof. Martin Vingron sowie Thomas Pattloch, Partner bei Taylor Wessing. 
China ist bereits heute das Land, für das das ‪BMBF die meisten Mittel für Kooperationen ausgibt. Die neue ‪China-Strategie gibt der immer komplexer werdenden Zusammenarbeit in ‪‎Bildung, Forschung und Innovation für den Zeitraum 2015 bis 2020 einen Rahmen.

BMBF China Tag; mehr dazu hier

Fotos: BMBF / Michael Reitz; letztes Update: 28.10.2015

Schwäbisch-Chinesisches Mondfest in Augsburg

„Xi Jinping’s new normal - Was ist noch normal in China?“ war das Motto des ersten schwäbisch-chinesischen Mondfestes in Augsburg. Astrid Oldekop führte durch den Nachmittag und diskutierte mit China erfahrenen Managern über die Auswirkungen von Börsencrash, Renminbi-Abwertung und Konjunkturabschwächung. „Die nächsten drei Jahre werden nicht einfach für China“, sagte Jörg Wuttke, der Präsident der europäischen Handelskammer in China, der eigens aus Peking angereist war. Dennoch gäbe es keine Alternative zum Reich der Mitte. Wuttke, der auch Chefrepräsentant der BASF in China ist, diskutierte über die Herausforderungen und Chancen deutscher Unternehmen in China mit Gottfried Wanzl, Aufsichtsratsvorsitzender der Wanzl Metallfabrik, Hannelore Leimer, Ehrenpräsidentin der IHK Schwaben und Vorsitzende der Geschäftsführung des Familienunternehmens Erhardt + Leimer sowie Herbert Deniffel, General Manager Alpavit der Champignon-Hofmeister Unternehmensgruppe. Das Fazit: China bleibt wichtig, quer durch alle Branchen. An dem Land führt kein Weg vorbei.

Foto: Ruth Plössel; letztes Update: 6.10.2015

3. Düsseldorfer China Dialog: Marketing

Chinas Konsumenten lieben Marken – gerade auch „Brands made in Germany“. Nun erobern auch chinesische Marken die europäischen Märkte. Weil eine starke Marke ein wichtiger Erfolgsschlüssel ist, war „Marketing in Deutschland und in China“ das Thema des dritten DÜSSELDORFER CHINA DIALOGS. 
Das Medienbüro Düsseldorf | Beijing hat die hochkarätige deutsch-chinesische Wirtschaftskonferenz im Auftrag des China-Kompetenzzentrums Düsseldorf organisiert. Astrid Oldekop moderierte den Austausch zwischen deutschen und chinesischen Marketing-Experten auf Deutsch und Chinesisch. 
Nach dem Powertalk zwischen Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, dem chinesischen Generalkonsul Feng Haiyang und Messechef Werner Dornscheidt gab es eine Keynote von Dr. Niklas Schaffmeister (globeone) sowie eine angeregte Podiumsdiskussion mit Cao Hui (ZTE), Toni Cheng (Sengled), Jeroen de Groot (Metro Cash & Carry China), Clarissa Holm (Metadesign) und Xu Bu (Ferghana).

3. Düsseldorfer China Dialog

Foto: Jörg Hemmen; letztes Update: 8.9.2015

Rheinische Post: Frischer Wind aus China

Die engen wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen NRW und China waren das Thema des China-Tags der Rheinischen Post, zu dem der chinesische Botschafter in Deutschland Shi Mingde, Chinas Generalkonsul in Düsseldorf Feng Haiyang, NRW-Wirtschaftminister Garrelt Duin sowie zahlreiche Vertreter deutscher und chinesischer Unternehmen kamen. 850 chinesische Unternehmen zählt NRW inzwischen, allein 330 davon in Düsseldorf.  Astrid Oldekop moderierte eine Gesprächsrunde über chinesische Investitionen in Deutschland. Im Gespräch (von links): Mit Petra Wassner (Geschäftsführerin NRW.invest), Zhang Min (CEO Shanggong), Cao Hui (stv. Geschäftsführer ZTE Deutschland) und Uwe Kerkmann (Leiter Wirtschaftsförderung Düsseldorf).

China Kongress 2015 

Foto: Rheinische Post / Andreas Endermann; letztes Update: 4.9.2015

Demographischer Wandel in Asien und Europa

Acht Journalisten hatten 2015 die Gelegenheit, mit dem Asien-Programm der Internationalen Journalistenprogramme (IJP e.V.) in eine andere Kultur einzutauchen, zu recherchieren und zu arbeiten. Die vier deutschen Journalisten gingen nach Hongkong, Taiwan, Südkorea und Indonesien. Die vier asiatischen Stipendiaten kamen aus China, Hongkong, Bhutan und Südkorea.

2015 betreute Astrid Oldekop ehrenamtlich als Project Coodinator das IJP-Asienprogramm. Bei der Tagung zum Auftakt Anfang Mai im ehemaligen Staatsratsgebäude  in Berlin (ESMT) lag der Schwerpunkt auf dem demographischen Wandel und bot durch die unterschiedlichen Perspektiven eine wahrlich globale Perspektive.

Die Teilnehmer des IJP Asien-Programms 2015 kamen aus folgenden Medien: Rundfunk Berlin-Brandenburg, Radio Bremen, Der Spiegel, Blog Weekly aus Beijing, Joongang Daily aus Seoul, Kuensel Newspapier aus Bhutan sowie South China Morning Post aus Hongkong.

Das Programm wurde unterstützt von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, dem Auswärtigen Amt, Siemens, Allianz, Goethe-Institut sowie von den aufnehmenden Berliner Partnerredaktionen Tagesspiegel, tageszeitung und Welt.

Deutsch-Asiatisches Journalistenstipendium

Foto: IJP; letztes Update: 30.6.2015

China zwischen Faszination und Furcht

Zur China-Leserreise des Handelsblatts wurde die Berichterstattung verstärkt. Im Handelsblatt Online schrieb Astrid Oldekop über ein Land zwischen Faszination und Furcht und interviewt VW China-Chef Jochem Heizmann.

Der ganze Artikel hier

Foto: Screenshot mdb; letztes Update: 31.5.2015

Messestart auf der Chinaplas in Guangzhou

Abwechselnd auf Chinesisch und Englisch moderierte Astrid Oldekop die Produktpremiere des „Freeformer“ von Arburg im deutschen Pavillon auf der Chinaplas in Guangzhou, gemeinsam mit der großartigen Saxofonistin Denise Engelhardt. Auf dem Programm standen 49 Shows in vier Tagen. Nach jeder Show strömten meist 100 Zuhörer auf die Bühne. Der „Freeformer“ ist ein innovatives System für die industrielle additive Fertigung komplexer Geometrien mit Hilfe wasserlöslicher Stützstrukturen. 
"A revolutionary kind of Freedom. 一种史无前例的革命性自由!"

Arburg; Denise Engelhardt

Foto: mdb; letztes Update: 22.5.2015

China-Community für DACH-Länder

Das China Business Forum ist eine Kommunikations- und Networking-Plattform der deutschsprachigen Länder - Deutschland, Österreich und Schweiz - und China. Es bietet Wirtschaftstreibenden die Möglichkeit, erfolgreich zu netzwerken und versorgt sie mit den nötigen Informationen für ihr China-Business. Es wird unterstützt von renommierten Unternehmen und Medienpartnern aus Europa und China. Astrid Oldekop ist seit 2015 Chefredakteurin des China Business Forums, das  einen regelmäßigen Newsletter herausbringt.

China Business Forum

Foto: CBF; letztes Update: 30.4.2015

China-Abend auf der Health 3.0

Zum China-Abend auf dem Gesundheitskongress Health 3.0 in Düsseldorf kamen unter anderem der chinesische Generalkonsul in Düsseldorf Feng Haiyang (Foto) und die Geschäftsführerin von NRW.Invest Petra Wassner. 
Astrid Oldekop führte durch den Abend und diskutierte mit dem Erfinder des 3-D-Bioprinters, Prof. Xu Mingen (Hangzhou Dianzi University), mit Prof. Rainer Sibbel von der Frankfurt School of Finanve & Management und dem China-Berater Christian Fromm. Dabei ging es um folgende Themen: Pharma-Markt China: Milliarden-Markt mit Macken? Deutsch-Chinesische Kooperationen im Gesundheitswesen. Wie steht es um die Exportchancen unseres medizinischen Know-hows? Transplantations-Innovation: Der erste 3D-Bio-Printer in China.

Health 3.0

Foto: Health 3.0; letztes Update: 15.4.2015

Nur wenige sind passend qualifiziert

Die Redaktion der Employer Branding Agentur Universum sprach mit Astrid Oldekop über Chinas Talentmarkt. Fazit: Obwohl jährlich 6,4 Millionen Chinesen ihr Hochschulstudium abschließen, sind nur wenige passend qualifiziert, um für internationale Unternehmen gut arbeiten zu können und sich auf dem globalen Arbeitsmarkt zu bewähren. „Passend qualifiziert“ wären Absolventen, die Englisch sprechen, eine praxisorientierte Ausbildung haben, eigenständig denken und zudem loyal sind – das heißt: die bereit sind, längere Zeit bei einem Arbeitgeber zu bleiben. Solche Arbeitnehmer sind sehr rar. Zudem ist und bleibt die Jobfluktuation in China extrem hoch.

Das gesamte Interview gibt es hier 

Grafik: Universum; letztes Update: 4.3.2015

2014

Hamburg Summit mit Chinas Premier Li Keqiang

Volles Haus bei der Pressekonferenz zum Auftakt des "Hamburg Summit 2014. China meets Europe“. Bei dem europäisch-chinesischen Gipfel ging es am ersten Konferenztag um die gegenseitige Wahrnehmung von China und Europa, um die Zukunft von Chinas Wirtschaft, um chinesische Investitionen in Europa sowie Urbanisierung. Am zweiten Konferenztag standen die Handelsbeziehungen, Umwelt- und Markenthemen sowie die Rolle Chinas in der Welt auf dem Programm. Höhepunkt war das Bankett mit Ansprachen von Chinas Premier Li Keqiang, von dem Präsidenten des EU-Parlaments, Martin Schulz sowie von Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Astrid Oldekop moderierte die Pressekonferenz zum Auftakt. Es diskutierten: Chen Fei der Präsident der chinesischen Handelskammer in Deutschland, Dr. Stefan Sack, Vizepräsident der Europäischen Handelskammer in China sowie der Reeder und ehemalige IHK Hamburg-Präsident Nikolaus Schües.

 Foto: IHK Hamburg; letztes Update: 11.10.2014

Hamburg Summit 2014: Mehr chinesische Investitionen

Der Hamburg Summit ist die führende sino-europäische Wirtschaftskonferenz. Im Jahr 2014 waren die Ehrengäste Chinas Premier Li Keqiang, Luxemburgs Premier Xavier Bettel und Deutschlands Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier. Zur zweitägigen Konferenz kamen Politiker und Wirtschaftstreibende aus China und Europa. Astrid Oldekop moderierte die Pressekonferenz zum Auftakt sowie ein Panel zum Thema: „Immer mehr chinesische Investitionen – Chance oder Herausforderung“.  
Sie diskutierte mit Dr. He Linbo, Managing Director und Head of Private Equity 
Investment Department, China Investment Corporation (CIC); Dr. Margot Schüller vom GIGA Institute of Asian Studies; Song Hailiang, Vizepräsident der China Communications Construction Company und Chairman von Shanghai Zhenhua Heavy Industries; Sun Yi, Partner bei Ernst & Young; Dr. Richard Weber, Präsident von Eurochambres; Zhang Xiangui, CEO von WISCO International 
Tailored Blanks.

Foto: IHK Hamburg; letztes Update: 11.10.2014

Salzburg: Gemeinsam aus der Geschichte lernen

Als Podiumsteilnehmerin diskutierte Astrid Oldekop bei der Salzburger China-Konferenz „Spuren. Suche. Verständnis.“ mit Künstlern und Philosophen darüber, ob und wie Europäer und Chinesen gemeinsam aus der Geschichte lernen können. Der Historiker und Schriftsteller Philipp Blom beleuchtete die europäische Perspektive. Yang Jiemian, Vizepräsident des Shanghai Institute for International Studies (SIIS) sprach aus chinesischem Blickwinkel. Bei der Diskussion dabei waren die österreichische Künstlerin Xenia Hausner sowie der chinesische Inhaber der Leibniz-Professur in Hannover, Li Wenchao.

Foto: Stiftungsinstitut für China-Europa Beziehungen; letztes Update: 26.9.2014

Deutsch-Chinesisches Wirtschaftsforum in NRW

China und Nordrhein-Westfalen blicken auf eine dynamische Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zurück. Nordrhein-westfälische Unternehmen investieren bereits jahrzehntelang intensiv in China. Im Gegenzug hat sich Nordrhein-Westfalen zum Investitionsstandort Nummer eins in Deutschland für chinesische Unternehmen entwickelt. Anlässlich des Besuchs von Gouverneur Li Xiaopeng der Provinz Shanxi fand am 18. Juni 2014 das Deutsch-Chinesische Wirtschaftsforum in NRW statt.  Astrid Oldekop führte durch das hochkarätig besetzte Programm und moderierte die einzelnen Panel. Mit dabei waren Prof. Eberhard Sandschneider von der Freien Universität Berlin, NRW-Wirtschaftsministers Garrelt Duin, der Vizeminister für Entwicklung und Reformen der Provinz Shanxi, Cheng Zeye, Wang Weidong vom chinesischen Generalkonsulat in Frankfurt sowie Dr. Günther Horzetzky (Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium), Ulf Reichardt (IHK Köln), Ute Berg (Dezernentin Stadt Köln). Es diskutierten: Petra Wassner, Geschäftsführerin NRW.Invest, Oliver Emons von der Hans-Böckler-Stiftung, Wang Qing, GM der Shanggong Europe Holding, Wang Wei von KPMG, Erich Berger, Ribeka-Geschäftsführer, Dr. Reinhold Both, Geschäftsführer der CFT compactfiltertechnis, Frank Grunert von Bayer Materialscience, Stefan Schmitz, Geschäftsführer der RS associated architects sowie Alexander Hoeckle, Geschäftsführer International der IHK zu Köln.

Der Fokus lag auf den Themen Technologie, Umwelt und Urbanisierung.

 Foto: NRW.International; letztes Update: 18.6.2014

Lächelnd durch die gläserne Decke

Chinesinnen erobern das deutsche Management. Wer schon als kleines Mödchen gelernt hat, sich unter Massen chinesischer Einzelkämpfer zu behaupten, lässt sich in Deutschland von männlich geprägten Unternehmensstrukturen beim Aufstieg an die Firmenspitze nicht aufhalten, schreibt Astrid Oldekop. Der Text zeichnet die Wege von vier Frauen auf: Sun Yi, Partnerin bei der Wirtschaftsprüfung EY Detuschland,  Xu Weidong, Aufsichtsrätin bei ZF, Chen Jingling, Controllerin bei Grohe und Helen Cao, Leiterin Produktmarketing bei Qiagen.

Der ganze Artikel hier

Foto: Screenshot mdb; letztes Update: 14.5.2014

Chinesisches Generalkonsulat in Düsseldorf

Bei seiner ersten Deutschland-Visite machten Chinas Staatspräsident Xi Jinping gemeinsam mit seiner Frau Peng Liyuan in zwei Städten Station: in Berlin und in Düsseldorf. Im Gepäck hatte Xi ein Geschenk für die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt. Diese erhält als vierte deutsche Stadt ein chinesisches Generalkonsulat.

Anlässlich des Besuchs lud Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu einem Bankett ins Interconti. In ihrer Rede betonte Kraft, NRW und China seien natürliche Partner bei Umwelttechnologie, Energieeffizienz und Stadtentwicklung. Der chinesische Präsident Xi nannte die Landeshauptstadt eine Drehscheibe der Wirtschaft und zitierte Heinrich Heines Wintermärchen. Der Düsseldorfer Heine erzähle darin von der Sehnsucht nach einem glücklichen und erfüllten Leben, ein Traum, der Deutsche und Chinesen verbinde.

In Duisburg erlebte Präsident Xi die Einfahrt des Yuxinou-Güterzugs, diese neue Seidenstraße verbindet Zentralchina mit NRW in 16 Tagen. In Essen besuchte Chinas First Lady eine Chinesisch-Klasse des Burggymnasiums.

Foto: Michael Ruhland; letztes Update: 31.3.2014

Arbeitsmarktkonferenz Medien und Kultur

Astrid Oldekop diskutierte mit Prof. Sascha Lord, Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Prof. Dr. Christoph Schmidt, Wissenschaftlicher Leiter, Deutsche Welle, DW Akademie, Ute Maria Zankl, Director People Strategy, SapientNitro über internationale Projekte. Kate Maleike, Deutschlandfunk moderierte. 
Die Medienbranche verdankt internationalen Projekten und Ko-Produktionen wichtige Impulse. Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern arbeiten zusammen. Wie werden diese Unterschiede produktiv? Wann entstehen Reibungen? Und: Wie können Bildungsgänge auf den internationalen Arbeitsmarkt vorbereiten? ‪#‎amk14

Foto: AMK; letztes Update: 14.2.2014

2013

2. Düsseldorfer China Dialog: Innovation

Innovation ist der Schlüssel für Wachstum – in China und in Deutschland. Beim 2. DÜSSELDORFER CHINA DIALOG diskutierten deutsche und chinesische Entscheider unter der Leitung von Astrid Oldekop am 11. Dezember darüber, wie Innovationen in einer globalisierten Welt entstehen und was Deutsche und Chinesen voneinander lernen können. Mit dabei waren: Toni Cheng, CEO Huawei Technologies Deutschland, Christian Daume, General Manager des Haier-F&E-Zentrums Europa, Prof. Reinhart Poprawe, RWTH-Prorektor und Träger des NRW-Innovationspreises 2011, Stephan Schneider, Vodafone und Vorstandsvorsitzender der Digitalen Stadt Düsseldorf, Yi Sun, Partnerin bei EY, Dr. Tilo Weiss, Henkel Adhesive Technologies, Weidong Wang, Leiter der Wirtschafts- und Handelsabteilung des chinesischen Generalkonsulats in Frankfurt, Prof. Ulrich Lehner, Präsident der IHK Düsseldorf, Prof. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter der Landeshauptstadt Düsseldorf.

2. Düsseldorfer China Dialog

Foto: Emanuel Bloedt; letztes Update: 11.12.2013

ABC in Kontinentaleuropa

Mit einer Gala im Frankfurter Palmengarten hat Chinas drittgrößte Bank ihre erste Niederlassung in Kontinentaleuropa eröffnet. Die Agricultural Bank of China stärkt damit die chinesische Bankenpräsenz in der deutschen Finanzmetropole und stärkt so die Stadt im Wettbewerb um die Position als Devisenhandelszentrum für den Yuan. 
Astrid Oldekop moderierte den Abend in Anwesenheit von ABC-Präsident Zhang Yun, dem chinesischen Generalkonsul in Frankfurt Wen Zhenshun, Vertretern der EZB, anderer Banken sowie des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt.

Foto: Andreas Fischer / Philipp Reimer; letztes Update: 18.11.2013

Investieren in Ningbo

In Düsseldorf warb die Stadt Ningbo wirbt in Düsseldorf um deutsche Investoren. Astrid Oldekop moderierte die Gesprächsrunden „Geschäftschancen für deutsche Unternehmen in Ningbo“ im Hilton Düsseldorf Hotel. Mit dabei: Wang Renzhou (Vizebürgermeister Ningbo), Dr. Gerhard Eschenbaum (IHK Düsseldorf), Chai Lida (Vizedirektor Ningbo Trade & Economic Cooperation), Song Yun (AHK Shanghai), Florian Hirschmann (White & Case China), Frank Mühlon (Bosch-Gruppe Ningbo) und Susanne Peiricks (Schmolz + Bickenbach).
Ningbo TV

Foto: mdb; letztes Update: 19.9.2013

Too hungry? Too satisfied?

Vor 1.400 Frauen aus über 50 Ländern moderierte Astrid Oldekop beim Europakongress von Soroptimist International eine Gesprächsrunde zum Thema „Too hungry? Too satisfied? What can we do about it?“. Diskussionsteilnehmer waren Diana Bracco, die Chefin der Expo Mailand 2015, Selina Juul, Initiatorin des Stop Wasting Food-Movements, Professor Werner Kloas, „Erfinder des Tomatenfisches“, sowie Dr. Ingrid Wünning Tschol von der Robert Bosch Stiftung.

Foto: Regine Peter; letztes Update: 14.7.2013

1. Düsseldorfer China Dialog: Fachkräfte

Der „War for Talents“ bestimmt das Geschäft aller Unternehmen in Deutschland und in China. Weil die richtigen Mitarbeiter entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sind, stand der erste DÜSSELDORFER CHINA DIALOG unter dem Motto „Fachkräfte in China und in Deutschland“. Zum Auftakt der deutsch-chinesischen Veranstaltungsserie diskutierten hochkarätige chinesische und deutsche Experten und Praktiker im exklusiven Rahmen in Düsseldorf darüber, wie man die richtigen Mitarbeiter findet, bindet, motiviert und qualifiziert. Mit dabei: Chinas Botschafter Shi Mingde, IHK-Präsident Ulrich Lehner, ICBC-Geschäftsführer in Frankfurt Chen Fei, TÜV Rheinland-Personalvorstand Thomas Biedermann, DCC-Geschäftsführer Robert Cao, Mercuri Urval-Senior Derctor Michael Schäfer, Grohe-Personalvorstand Michael Mager, DAAD-Vertreterin Susanne Otte und Huawei-Personaldirektor James Xie.

Die hochkarätige deutsch-chinesische Wirtschaftskonferenz findet regelmäßig in Düsseldorf statt. Das Medienbüro Düsseldorf | Beijing konzipiert das Event im Auftrag des China-Kompetenzzentrums der Stadt Düsseldorf und führt es durch. Die deutsch-chinesische Moderation machte Astrid Oldekop. Beim ersten Dialog stellte der chinesische Botschafter Shi Mingde fest, Düsseldorf habe Hamburg als China-Standort in Deutschland überholt. Der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers lobte das enorme Wachstum chinesischer Unternehmen in der Stadt. 

1. Düsseldorfer China Dialog

Foto: Jörg Hemmen; letztes Update: 26.2.2013

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