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Astrid Oldekop

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14.09. Düsseldorf: Business and Investors Forum China
17.07. China: Delegationsreise nach China

Newsletter 06.2018

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Aktueller Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Digitalisierung ist China weit vorn. Das bestätigt der Besuch von Kanzlerin Merkel in der High-Tech-Metropole Shenzhen. Innovative und mutige Gründer habe ich auf einer Reise mit deutschen IT-Entscheidern in Peking getroffen. Chinas digitaler Alltag bietet viele Annehmlichkeiten, zum Beispiel das bargeldlose Leben. Zugleich bietet er ungekannte Möglichkeiten für einen Staat, der mit einem umfassenden Sozialkreditsystem das Verhalten des Einzelnen mit der Funktionstüchtigkeit des Ganzen in Beziehung setzen will. Was bedeuten diese Entwicklungen für uns? Was können wir lernen? Worüber müssen wir diskutieren? Für die Antworten brauchen wir China-Kompetenz, auf allen Ebenen. Bund und Länder wollen diese künftig fördern. In den Schulen, Hochschulen, Forschung und Weiterbildung.

Damit Sie wissen, wie wir mit Ihren Daten umgehen, haben wir unter Berücksichtigung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung unsere Datenschutzerklärung aktualisiert. Denn wir legen großen Wert auf den verantwortungsbewussten Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten.

 

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Ihre Astrid Oldekop

 

AOAstrid Oldekop
Chefredakteurin
China Business Forum
cbf@mdb-consult.com

China News

Chinas großer Datenschatz

Datenschatz

Daten sind der Rohstoff der Zukunft. In China lagert das kostbare Gut künftig in der abgelegenen südwestlichen Provinz Guizhou. Der Internet-Gigant Tencent hat in den Bergen in Gui'an Tunnel für ein Rechenzentrum gegraben, das im täglichen Betrieb laut Xinhuanet keine Mitarbeiter mehr braucht. Auch Apple hat in der Provinz eine iCloud-Außenstelle für die Daten seiner chinesischen Nutzer eingerichtet, in Partnerschaft mit einer chinesischen Firma, schreibt die Onlineseite Heise. Der Telekommunikationsausrüster Huawei lagert in der Provinz Daten aus 170 Ländern auf 600.000 Servern.
Die abgelegene Provinz ist geprägt von kargen Bergen, Trockenheit und mäßigen Temperaturen. Gerade diese Faktoren, die Guizhou so lange rückständig erscheinen ließen, seien nun Vorteile, meint Frank Sieren im Handelsblatt. Die vielen Daten aus der Cloud seien für Guizhou das Beste, was der armen Provinz passieren konnte, heißt es weiter. „Seit Peking Guizhou zu einem Weltzentrum der Datenspeicherung gemacht hat, geht es für die Provinz steil bergauf.“

Quellen: Xinhuanet, Heise, Handelsblatt, Foto: Flickr/Larry Qian

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Recyclingbranche fürchtet chinesische Konkurrenz

China hat den Import von ausländischem Müll gestoppt und arbeitet an einem eigenen Recyclingsystem, schreibt Spiegel Online. Seit Anfang des Jahres dürfen 24 verschiedene Materialien nicht mehr eingeführt werden, darunter auch Plastikmüll, für den China bisher das Hauptabnehmerland war. Zugleich steigt die Zahl der weltweit registrierten chinesischen Patente auf Abfalltechnologien überproportional an, während Deutschland bei den Patenten merklich zurückfällt, heißt es im Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft. In China werde man sich zunehmend der Effizienz der Kreislaufwirtschaft bewusst. Deutsche Unternehmen befänden sich daher in einer Konkurrenzsituation. „Die Wachstumsstärke und die technologische Aufholjagd von China sind zwei der Ursachen für die schrumpfenden Anteile Deutschlands an den weltweiten Patenten in der Kreislaufwirtschaft“, meldet der Bericht, der von neun Verbänden erarbeitet wurde, darunter der Bundesverband der Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft, der Verband kommunaler Unternehmen sowie der Maschinenbauverband VDMA.

Quellen: Spiegel online, Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft

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NRW: Jobmotor Direktinvestitionen

NRWInvest

Knapp 1.000 neue Jobs werden die im vergangenen Jahr getätigten Investitionen aus Greater China in Nordrhein-Westfalen schaffen. Das meldet die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST. Damit landen die chinesischen Investitionsprojekte zwar nur auf Platz fünf im Jobmotor-Ranking der Foreign Direct Investments (FDI) in NRW - hinter den USA, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden. Doch bei der Anzahl der ausländischen Direktinvestitionen liegt Greater China weiterhin klar an der Spitze: 2017 vermeldete das Bundesland 96 neue FDI-Projekte aus Greater China. Das sind mehr als doppelt so viele wie aus den Ländern auf Platz zwei und drei, der Türkei und den Niederlanden.
Insgesamt stieg die Zahl der Neuansiedlungen und Erweiterungsinvestitionen durch ausländische Direktinvestitionen in NRW auf 421. Durch sie sollen 9.750 Arbeitsplätze entstehen. Damit schaffen ausländische Direktinvestitionen mehr neue Arbeitsplätze als jemals zuvor in Nordrhein-Westfalen.

Mehr Infos zu der Analyse gibt es hier.

Quelle: NRW.Invest, Grafik: mdb

China News

Künstliche Intelligenz: Sprich mit Deinem Auto

KI

Der Internetgigant Alibaba kooperiert mit Audi, Daimler und Volvo beim Thema Künstliche Intelligenz. Künftig sollen Fahrzeughalter in China mit ihren Autos über Alibabas Tmall Genie per Spracherkennung kommunizieren. Aus der Ferne können die Autobesitzer dann Türen aufschließen, die Klimaanlage einschalten, Fahrtrouten und –zeiten berechnen oder Diagnosen zu Motor, Tank und Batterie vornehmen. Dabei setzt Alibaba auf die Integration von Spracherkennung und –Interaktion in die Fahrzeugbetriebssysteme.

Quellen: Automotive News Europe, China Daily, Foto: Audi MediaCenter

100 Millionen

Unternehmen und Geschäfte im individuellen Besitz gibt es in China – mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Quelle: GermanChina.org

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USB will Mehrheit an Joint Venture

USB

China hat angekündigt, seine Finanzmärkte weiter für ausländische Unternehmen zu öffnen, Nun hat die Großbank UBS bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einen Antrag eingereicht, um ihren Anteil am chinesischen Joint-Venture UBS Securities von derzeit 25 auf 51 Prozent zu erhöhen. Damit wäre das Schweizer Finanzinstitut die erste weltweit tätige Bank, die die frühere Obergrenze von 49 Prozent überschreitet.
Für die UBS sei China ein absoluter Kernmarkt, schreibt die Neue Züricher Zeitung. Die Bank gehe davon aus, dass das Land schon 2022 zur führenden Volkswirtschaft der Welt avancieren werde. Bereits heute verwalten ihre Asset-Management-Einheiten in Asien über 500 Milliarden Dollar – mehr als jede andere internationale Großbank.
Neben der UBS bemühten sich auch andere Banken wie Morgan Stanley und Goldman Sachs darum, Mehrheitsbeteiligungen an chinesischen Finanzgesellschaften zu erwerben, heißt es weiter in der NZZ.

Quellen: NZZ, Handelsblatt, Foto: Thinkstock

 

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Investoren und Geschäftsleute treffen sich in Düsseldorf

BIF

Zum siebten Mal führt NRW.INVEST das renommierte Business and Investors Forum China durch, dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem China-Kompetenzzentrum Düsseldorf sowie der Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung. Vertreter chinesischer und deutscher Unternehmen diskutieren am 14. September in Düsseldorf über innovative Produkte und Geschäftsmodelle zur Digitalisierung der Wirtschaft und Gesellschaft. Rund 1.150 Unternehmen aus Greater China sind mittlerweile in NRW zu Hause. Mit der Veranstaltung trägt die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.INVEST dazu bei, den Austausch zwischen chinesischen und deutschen Wirtschaftsvertretern zu wichtigen Zukunftsthemen zu intensivieren. Das Business and Investors Forum findet am 14. September im Hotel Hilton in Düsseldorf ab 13.30 Uhr statt.

Infos und Anmeldung

Quelle: NRW.Invest, Foto: Pixabay

 

„Langsam wachen viele Länder auf und stellen fest, dass die Chinesen nichts zu verschenken haben. Die fragen sich jetzt: Bedeutet One Belt, One Road auch gleichzeitig One Way?“

Jörg Wuttke, ehemaliger EU-Handelskammer-Präsident in China
Quelle: Süddeutsche Zeitung

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Friedhof der Leihfarräder

Friedhof

„Es war surreal“, schreibt der Uber-Manager Nan Zhong im Sozialen Netzwerk LinkedIn über seinen Spaziergang durch einen der Friedhofe für stationslose Leihfahrräder in Shanghai. Über 100.000 Fahrräder türmten sich in Meter hohen Stapeln auf einem mehrere Fußballfelder großen Gelände, Laster brachten immer neue Räder. „Man hörte das endlose Piepsen der kaputten Schlösser und sah nichts als Räder und Staub.“ In jeder großen chinesischen Stadt gäbe es solche Friedhöfe, in Shanghai allein fünf oder sechs, schreibt Nan Zhong und folgert: „Bike Sharing war eine großartige Idee.“ So sollte das Problem der letzten Meile umweltfreundlich und kostengünstig gelöst werden. „Doch Wachstum um jeden Preis kann einer Gesellschaft und der Umwelt teuer zu stehen kommen, wenn es nicht sorgfältig betrieben und reguliert wird.“ Nach Angaben des Autors ist das Recyceln der Leihräder schwierig. Ein 100 Dollar teures Rad bringe weniger als einen Dollar bei der Wiederverwertung. Denn die meisten Teile seien maßgefertigt und bestünden aus unterschiedlichen Materialien, die demontiert und nur schwer wiederverwendet werden könnten.

Quelle und Foto: Nan Zhong

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Österreich als Brücke auf der Seidenstraße

OBB

In den ersten Jahren der Belt and Road Initiative führte die neue Seidenstraße an Österreich vorbei. Nun ist der erste direkte Güterzug zwischen China und Österreich in Wien eingetroffen. Die Alpenrepublik will Dreh- und Angelpunkt des rasant wachsenden Warenverkehrs aus China auf der Schiene nach Mitteleuropa werden. Die 14-tägige Fahrtzeit von Chengdu nach Wien soll künftig auf zehn Tage verkürzt werden, ein Vertrag mit dem Transitland Russland macht es möglich. Für dieses Jahr sind 400 bis 600 Züge der Rail Cargo Group (RCG) geplant. Die RCG ist eine Tochter der Österreichischen Bundesbahnen. Nach Deutschland fährt bereits seit 2011 der Trans-Eurasia-Express von China nach Duisburg und Hamburg.

Quellen: Handelsblatt, Der Spiegel, Heise, Foto: ÖBB

China News

Gesichtserkennung für das gläserne Huhn

Huhn

Das chinesische Unternehmen ZhongAn verwendet Blockchain-Technologien für die Überwachung von Hühnern, schreibt die Online-Seite Blockchainwelt. So können Bio-Hühner von anderen Hühnern unterschieden werden. Die „Gogochicken“ erhalten nach dem Schlüpfen ein Fußkettchen, das drahtlos mit einem Blockchain-Netzwerk verbunden ist. „So werden Echtzeitdaten über Aufenthaltsort und tägliche Bewegung des Tieres gesendet, die die Verbraucher über das Internet abrufen können“, erklärte ZhongAn-Chef Chen Wei der Webseite. Darüber hinaus können die Verbraucher folgende Infos abrufen: Nahrung, Standort, Alter, Luft- und Wasserqualität, Züchter, Transport und Schlächter. Verbraucher können Küken kaufen, deren Lebensweg verfolgen und das eigene Huhn nach einem halben Jahr verzehren. Momentan prüft das Unternehmen die Möglichkeiten einer Gesichtserkennung für jedes einzelne Huhn. Derzeit tragen in China nach Angaben von Blockchainwelt 100.000 Hühner aus 200 landwirtschaftlichen Betrieben das Identifizierungs-Kettchen. Bis 2021 soll die Zahl auf 23 Millionen Tiere steigen.

Quelle: Blockchainwelt, Foto: Pixabay

„Chinas Raumstation gehört nicht nur China, sondern der ganzen Welt.“

Chinas UN-Botschafter Shi Zhongjun fordert internationale Forschungsprojekte auf, sich für die Arbeit auf der für Ende 2022 geplanten neuen Raumstation zu bewerben.
Quelle: The Verge Online

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Deutschland braucht China-Kompetenz

BMBF

China wird als Partner in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft immer wichtiger. Doch was wissen die Deutschen über China und wie kann dieses Wissen optimiert werden? Diesen Fragen widmete sich eine Fachveranstaltung von Bundesforschungsministerium (BMBF), Auswärtigem Amt und Kultusministerkonferenz (KMK). Astrid Oldekop (3. von links) führte als Moderatorin durch den Tag. Vertreter von allgemeinbildenden und Berufsschulen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen diskutierten darüber, wie das Wissen über China in Deutschland verbessert werden kann. Mit dabei waren unter anderem: BMBF-Staatssekretär Georg Schütte, KMK-Präsident Helmut Holter, der norwegische Zukunftsforscher Jørgen Randers sowie Helwig Schmidt-Glintzer vom China Centrum Tübingen. „Es geht darum, die China-Kompetenz in allen Bereichen zu fördern“, resümierte Georg Schütte. Das könne nur im Schulterschluss von Bund und Ländern gelingen.
Grundlage der Diskussionen war die Merics-Analyse „China kennen, China können. Ausgangspunkte für den Ausbau von China-Kompetenz in Deutschland.“, die zu dem Ergebnis kommt, dass bestehende Angebote zum Aufbau von China-Wissen an Schulen, Hochschulen, in der beruflichen Weiterbildung und durch Aufenthalte im Land ausgebaut und stärker staatlich flankiert werden müssen.

Foto: André Wagenzik

Inside mdb

Bargeldlos in China-Speed

Bargeldlos

Kein anderes Land verabschiedet sich so schnell vom analogen Bezahlen wie China. Überall kommt man bargeldlos zurecht, selbst Bettler haben technologisch aufgerüstet, schreibt Astrid Oldekop in der Zeitung Welt. Der Text, der anlässlich der Berliner NOAH Conference erschien, berichtet von der atemberaubenden Geschwindigkeit, mit der chinesische Start-ups das Leben der Chinesen generationsübergreifend in allen Bereichen digitalisieren und zeigt Deutsche, die an diesen Veränderungen im Reich der Mitte teilhaben: die Studentin Theresa Stubhan, deren chinesische Kommilitonen das analoge Leben in Deutschland nicht mehr nachvollziehen können, den Automanager Bernd Pichler, der ein chinesisches Start-up beim Bau des ersten elektrischen SUVs unterstützt und den Gründer Mirko Wormuth, der europäischen Händlern den Weg in den grenzüberschreitenden chinesischen E-Commerce bahnt.

Foto: mdb

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Deutsche CIOs in Jing-Jin-Ji

CIOs

„China ist bereits fünf Jahre weiter als Deutschland“, resümierte Markus Bentele, Group-CIO des Automobilzulieferers Mahle International beim China-Modul des CIO Leadership Excellence Programms von WHU und CIO Magazin. Knapp 20 deutsche IT-Entscheider reisten eine Woche nach Peking und Tianjin. Astrid Oldekop (4. von rechts) übernahm die inhaltliche Leitung des Programms vor Ort. In Beijing besuchten sie unter anderem das German Center, Siemens und chinesische Start-ups: Bei XCharge präsentierte Gründer Simon Hou die Zukunft der Elektromobilität und berichtete davon, mit welcher Geschwindigkeit sich Schnellladesäulen in China flächendeckend durchsetzen. Noitom-Gründer Tristan Dai erklärte, wie Virtual Reality Geschäftsmodelle, Messe-Präsenzen und den Sport verändert.
In Tianjin informierte Zhang Xiaolei von der AHK über die Auswirkungen der geplanten Mega-Metropole Jing-Jin-Ji auf die Region. Die Gruppe diskutierte mit Haver Technolgies-China-Chef Björn Lindemann, traf Airbus-China-Manager Frank Schreiber und nahm am AHK-Stammtisch teil.
In der von Astrid Oldekop moderierten Abschlussrunde diskutierten die Teilnehmer mit Stefan Luerssen, Geschäftsführer des Familienunternehmens  Bitzer Refrigeration Technology China, Bernd Pichler, CMO des chinesischen E-Mobil-Startups Iconiq Motors und WeRetail-Gründer Mirko Wormuth.

Einen ausführlichen Bericht über die Reise lesen Sie im CIO Magazin.

Foto: mdb

500

Fußballfelder groß ist der Studiokomplex „Oriental Movie Metropolis“ des Multimilliardärs Wang Jianlin in Qingdao, der Hollywood Konkurrenz machen soll.

Quelle: Spiegel

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Saubere Geschäfte in China

Compliance

So lukrativ der chinesische Markt auch ist, er birgt Risiken und Gefahren, auf die man als Unternehmen gut vorbereitet sein muss. Der umfangreiche Band „Governance, Risk and Compliance Management in China“ aus dem Haufe Verlag ist ein Must-have für alle Unternehmen, die in China „saubere“ Geschäfte machen wollen. Unternehmensführer und China-Experten beschreiben im Detail auf über 500 Seiten, wie eine Geschäftsetablierung in China, im Hinblick auf das Risiko- und Compliance Management, vollzogen werden muss, um die politischen Herausforderungen vor Ort zu meistern und Haftungsrisiken zu vermeiden. Interessant sind vor allem die Kapitel, die sich mit Korruption und Kartellrecht befassen. Das Buch verbessert das Know-how zur Unternehmensführung und bietet Fallstudien, Checklisten sowie Praxis-Tipps an die Hand.

Philipp Senff, Richard Zhang: Governance, Risk and Compliance Management in China. Haufe Verlag. 129 Euro.

Foto: Pexels

Must Read

Mitten in Chinas Gesellschaft

Market

Fünf deutsche Unternehmen sind für ihr gesellschaftliches Engagement in China mit dem Preis „More Than a Market“ geehrt worden: Ningbo Silk Trend Garments, Festo China, BASF (China), Metro Jinjiang Cash & Carry sowie Changsha Bachs Bäckerei. Die Auszeichnung wurde zum dritten Mal von AHK, Bertelsmann Stiftung und Deutschem Generalkonsulat Shanghai vergeben. Eine chinesisch-deutsche Jury wählte unter 100 eingereichten Projekten aus, die von Unternehmen stammen, die für 500.000 Arbeitsplätze in China stehen. Die Vielzahl der eingereichten Projekte spiegelt das große Engagement deutscher Unternehmen in der chinesischen Gesellschaft wider. In diesem Jahr kamen die Gewinnerprojekte aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Inklusion und Wanderarbeiter-Kinder. Die lesenswerte Broschüre beschreibt viele Einzelprojekte.

More than a Market. How German companies are growing roots in Chinese society. Online-Studie.

Quelle und Foto: AHK

57 %

weniger Müll aus dem Ausland hat China im ersten Quartal 2018 importiert.

Quelle: Jiemian online

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Ausländische Influencer im unbekannten Netz

Influencer

Der Autor und Coach Fionn Wright berichtet auf seiner Webseite „Your China Dream“ über zwei Dutzend ausländische Influencer in China: Abenteurer, Erfinder, Autoren, Blogger, Vlogger und Stars mit Hunderttausenden von Followern auf chinesischen Plattformen und in Shows, von denen die wenigsten Europäer je gehört haben. Er spricht vom deutschen Vlogger Thomas Derksen, der in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel vorschlug, Deutschland solle von China lernen und zu einer bargeldlosen Gesellschaft werden, und er erzählt vom Leben der argentinischen Sängerin Daniela Bessia (Foto), deren Geschichte nun von CCTV verfilmt wird. Allen ist gemein: Sie leben lange Jahre in der Volksrepublik, sprechen exzellentes Chinesisch, sind tief in der anderen Kultur sowie im chinesischen Netz verwurzelt und nehmen sich selbst nicht allzu ernst.

Fionn Wright: Your China Dream. LinkedIn. Online-Text.

Foto: BDaniela

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Schlüsselbranchen: Zielgenaue Beteiligungen

Beteiligungen

Chinesische Investoren treffen mitten ins Herz der deutschen Industrie, folgert der Spiegel in seinem Bericht über eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Diese hat 175 chinesische Firmenbeteiligungen ab einem Anteil von zehn Prozent im Zeitraum 2014 bis 2017 untersucht. Das Ergebnis: Fast zwei Drittel der Beteiligungen fanden genau in den zehn Schlüsselbranchen statt, in denen China bis 2025 eine international führende Position erreichen will.
Ein klarer Fokus liegt auf den Branchen Energiesparende Autos und Autos mit alternativer Antriebstechnik, Energiesysteme sowie Maschinen mit computergestützter numerischer Steuerung und Robotern. Auffallend findet die Autorin Cora Jungbluth, dass seit 2015 auch solche Branchen an Bedeutung gewinnen, die explizit in der Made in China 2025-Strategie erwähnt sind und zuvor nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Besonders sichtbar sei dies bei der Biomedizin und Medizingeräten im Premiumsegment.
Jungbluth regt zu einem besonnenen Umgang mit zukünftigen Investitionen aus China an, da diese auch Kapital nach Deutschland bringen und Arbeitsplätze schaffen. Zugleich sollten Deutschland und die EU Beziehungen auf Augenhöhe etablieren und mit einer Stimme gegenüber China sprechen.

Cora Jungbluth: Kauf China systematisch Schlüsseltechnologien auf? Chinesische Foirmenbeteiligungen in Deutschland im Kontext von „Made in China 2025“. GED Studie. Bertelsmann Stiftung. Online Publikation.

Quellen: Bertelsmann StiftungSpiegel, Grafik: mdb

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Logistiker sitzen in den Startlöchern

Die Zufriedenheit der deutschen Unternehmen mit chinesischen Logistikern ist  gestiegen. Das meldet die Studie „Deutsche Unternehmen in China – Logistikprozesse im Wandel“ der Beratungsgesellschaft pwc. In der Vergangenheit konnten große internationale Expressdienstleister das globale Paket- und Expressgeschäft noch ohne große chinesische Mitbewerber unter sich aufteilen. Doch innerhalb von kurzer Zeit sind die chinesischen Expressdienstleister mit dem expandierenden Onlinehandel in China stark gewachsen und sind nun auf gutem Weg, ihre Dienste auch weltweit anzubieten.

pwc: Deutsche Unternehmen in China – Logistikprozesse im Wandel. Online-Studie.

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