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Astrid Oldekop

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26.09. Bremen: Bitcoin, Kryptowährungen, Blockchain
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Newsletter 09.2018

China News
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Aktueller Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren,

chinesische Unternehmen sind genauso oder sogar innovativer wie europäische, das denken 61 Prozent der für eine Studie befragten europäischen Manager in China. Wie zukunftsweisend Chinas Wirtschaft inzwischen ist, wurde beim Business and Investors Forum in Düsseldorf klar. Da erklärte Thomas Heyder von T-Systems: „Von Chinas Innovationskraft wollen wir profitieren“ und ZTE-Manager Bas Zwartkruis berichtete von deutschen Kunden, die sich in China über die technologischen Trends von morgen informieren. So viel Innovation macht stark. Chinesische Unternehmen sind über alle Branchen hinweg zum zweitgrößten Konkurrenten deutscher Firmen im Ausland geworden. Der Bestseller-Autor Frank Sieren spricht von einem epochalen, weltumspannenden Wandel und sendet mit seinem neuen Buch „Zukunft? China!“ einen Weckruf an die Europäer, die Chancen und Gefahren der neuen Supermacht endlich zu erkennen.


Eine kurzweilige Lektüre wünscht

Ihre Astrid Oldekop

 

AOAstrid Oldekop
Chefredakteurin
China Business Forum
cbf@mdb-consult.com

China News

Recyclingnetz für Elektroauto-Batterien

Electro

In 17 chinesischen Städten und Regionen ist ein Pilotprogramm zum Recycling gebrauchter E-Mobil-Batterien gestartet. Die Lokalregierungen werden gemeinsam mit Autoherstellen Recyclingstellen einrichten und ein regionales Recyclingnetz aufbauen, meldet die Onlineseite eMobil Server. Dabei sollen Batteriehersteller, Gebrauchtwagen- sowie Schrotthändler eingebunden werden. Verbraucher werden ihre gebrauchten Batterien verkaufen oder eintauschen können.
Der boomende E-Mobil-Markt stellt die chinesische Regierung vor die Frage, was mit den Akkus geschehen soll, die nicht mehr in E-Autos zum Einsatz kommen können. Ein effizientes Recycling ist schon alleine wegen der in den Batterien enthaltenen giftigen Schwermetalle Nickel und Kobalt wünschenswert, meint eMobil Server. Die Batterien könnten in anderen Bereichen weiter eingesetzt werden, zum Beispiel als Energiespeicher in Haushalten.
Im Februar veröffentlichte China einen Gesetzesentwurf für Batterie-Tracking: Hersteller markieren jede Batterie mit einem Code und können so den Weg des Akku auch dann weiterverfolgen, wenn das Fahrzeug verkauft wird.

Quelle: eMobil Server, Foto: Thinkstock

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China News

Kaffee-Lieferung im Livestream

Kaffee 

18 Minuten dauert es beim chinesischen Kaffee-Start-up Luckin Coffee von der Bestellung und Bezahlung per App bis zur Lieferung an der Haustür. Kunden können im Livestream die Zubereitung ihres Getränks verfolgen. Luckin hat innerhalb von neun Monaten 1.000 Filialen in China eröffnet, bis Ende des Jahres sollen es 2.000 sein. Nun arbeitet das Start-up mit Tencent zusammen, berichtet das Manager Magazin. Konkurrent Starbucks kooperiert seit August mit Alibaba. So haben Chinas Internetriesen Tencent und Alibaba ihren Konkurrenzkampf auf die Kaffeebranche ausgeweitet. China wird allmählich zur Kaffeenation, das Getränk steht für einen modernen Lifestyle, die Kaffee-Importe steigen jährlich um 16 Prozent.
Bislang ist Starbucks klarer Gewinner des Kaffee-Booms: Alle 15 Stunden eröffnet eine Filiale in China, zurzeit sind es 3.400. Ihre Zahl soll sich bis 2022 nahezu verdoppeln. Allein in Shanghai gibt es 600 Starbucks-Cafés und den mit 2.800 Quadratmetern größten Starbucks der Welt, den Alibaba-Gründer Jack Ma eröffnete. Ma mag keinen Kaffee – „aber ich liebe Starbucks“, zitiert ihn das Manager Magazin. Auch Starbucks hat angekündigt, künftig  Kaffee auszuliefern.

Quellen: Manager Magazin, FAZ, Foto: MaxPixel

China News

NRW: Treffpunkt für die China Business Community

BIF

Bei den ausländischen Direktinvestitionen in Nordrhein-Westfalen liegt China klar an der Spitze. Über 1.100 chinesische Unternehmen steuern von NRW aus ihre Deutschland- und Europageschäfte. Zum siebten Business and Investors Forum China reisten denn auch 550 Manager und Experten aus China und Deutschland nach Düsseldorf, um sich über Produkte und Geschäftsmodelle zur Digitalisierung auszutauschen. Das Forum gilt als wichtiges Netzwerktreffen, das Investoren die Chance bietet, chinesisch-deutsche Projekte zu initiieren. „Nordrhein-Westfalen spielt in Deutschland seit jeher eine führende Rolle bei dem Austausch und der Zusammenarbeit mit China“, fasste der chinesische Generalkonsul Feng Haiyang zusammen. „520 chinesischen Unternehmen sind in Düsseldorf aktiv, vor allem Technologie- und Digitalunternehmen“, sagte Uwe Kerkmann, der Leiter der Düsseldorfer Wirtschaftsförderung. „Die aktive Einbindung dieser Firmen in lokale Innovationsnetzwerke, wie den digihub Düsseldorf/Rheinland ist ein wichtiger Faktor für unseren Erfolg.“ Mit dabei waren (von links): Uwe Kerkmann, Dr. Gerhard Eschenbaum von der IHK zu Düsseldorf, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, NRW.Invest-Geschäftsführerin Petra Wassner, Generalkonsul Feng Haiyang sowie Staatssekretär Christoph Dammermann vom NRW-Wirtschaftsministerium.

Quelle: NRW.Invest, Foto: Jörg Hemmen

China News

Talentschmiede für den digitalen Handel

Alibaba

Der Internet-Gigant Alibaba hat ein globales Talente-Netzwerk für den Internet-Handel ins Leben gerufen. Dieses arbeitet mit renommierten Universitäten und Trainern im In- und Ausland zusammen und soll junge Talente und den Mittelstand für die digitale Wirtschaft fit machen. Bis 2023 sollen eine Million Studenten und 200.000 Vertreter des Mittelstands geschult werden, der Schwerpunkt liegt auf China und Südostasien. In den vergangenen zwei Jahren hat Alibaba bereits 7.000 Studierende und 2.000 Vertreter des Mittelstands aus zehn Ländern geschult und damit die Grundlage für die „Global E-Commerce Talent Platform“ gelegt.

Quelle: China Daily, Foto: Alibaba

330.000

Tonnen Plastikmüll spült der Jangtse jährlich ins Meer – damit transportiert er mehr Plastik als alle anderen Flüssen der Welt.

Quellen: Tagesschau, nature

China News

Robuster Markt: 22 Übernahmen im ersten Halbjahr

Die Anzahl der chinesischen Übernahmen in Europa geht zurück, doch in Deutschland steigt das Investitionsvolumen entgegen dem Trend: 22 Deals mit einem Volumen von knapp 8,3 Milliarden Euro zählte die M&APlattform China/Deutschland. Das ist nahe dran am Rekordjahr 2016. Damals wurden im gleichen Zeitraum 28 Übernahmen im Wert von 8,6 Milliarden Euro vereinbart. Dennoch schreibt Chefredakteur Stefan Gätzner: „Die Maßstäbe haben sich verschoben. Angesichts der geplatzten Deals in den vergangenen Wochen ist es mittlerweile durchaus eine eigene Meldung wert, wenn das Bundeswirtschaftsministerium den Erwerb eines mittelständischen Automobilzulieferers durch einen chinesischen Käufer freigibt“ und meint damit die Übernahme von smk durch Kaizhong. Doch von der Schockwelle, die durch die Interventionen der Bundesregierung bei 50Hertz und Leifeld ausgelöst wurde, habe sich die Branche inzwischen wieder etwas erholt. So konnte der Automobilzulieferer Jifeng aus Ningbo 84 Prozent der Aktien des Amberger LKW-Sitzhersteller Grammer kaufen.

Quelle: M&A Dialogue

China News

China schafft Startvorteile für 5G-Internet

5G

China baut die 5G-Infrastruktur viel rascher auf als die USA. Mit 350.000 Standorten, die bereits an das schnelle Internet angebunden sind und damit in Zukunft die superschnelle 5G-Kommunikation unterstützen, übertrifft die chinesische Infrastruktur die amerikanische um das Zehnfache, meldet eine Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte. China hat seit 2015 rund 24 Milliarden Dollar mehr für den 5G-Aufbau ausgegeben als die USA. Die Länder, die die nächste Mobilfunkgeneration am schnellsten anwenden, werden überproportionale Gewinne erleben, prognostiziert die Studie. Allerdings ist noch immer unklar, wie die Operator die massiven Kosten für den 5G-Infrastruktur-Aufbau refinanzieren werden. Die Technologie der fünften Mobilfunkgeneration ist notwendig für neue, vernetzte Schlüsseltechnologien, die riesige Datenmengen in Echtzeit transportieren wie das autonome Fahren. In Deutschland werden die 5-G-Frequenzen im kommenden Jahr vergeben.

Quellen: Deloitte, FAZ, Grafik: mdb

„In Chinas Tech-Unternehmen schaffen Frauen eine neue Art der Unternehmenskultur.“

Bianca Yin, Projektmanagerin Didi Chuxing
Quelle: FT

China News

Chinesen entdecken das Laufen

Laufer

Laufen ist der große neue Trend in China, meldet der Stern. In diesem Jahr fanden im Reich der Mitte bereits über 500 Marathon-Läufe statt, das sind 40 Prozent mehr als in Vorjahr. Auch international nehmen immer mehr Chinesen an Lauf-Events teil. Beim Ultra-Trail-Lauf am Mont Blanc in Frankreich waren chinesische Läufer bereits die fünftgrößte Gruppe. Vor allem Menschen aus der Mittelschicht haben nach Angaben des Stern das Laufen entdeckt. Sie suchen Abenteuer und sportliche Herausforderungen.

Quelle: Stern, Foto: SoonNet

China News

Cao Fei: Chronistin der digitalen Umbrüche

Cao Fei

Chinas gesellschaftliche und urbane Situation ist von massiven Veränderungen geprägt. Die 1978 geborene chinesische Künstlerin Cao Fei reflektiert in ihrem Werk diese Umbrüche. Erstmals in Deutschland widmet sich nun eine große Einzelausstellung der Künstlerin, die als Pionierin einer Künstlergeneration gilt, für die digitale Medien und Netzwerktechnologien zum Alltag gehören. An der Grenze von Fiktion und Realität findet Cao Fei Inspiration auch in ihrem direkten Umfeld und schafft so ein Bewusstsein für Situationen im globalen städtischen Umfeld. Viele ihrer Werke werfen mit einer neuen, überwältigenden Bildsprache Fragen auf: Was erfährt man über das eigene Leben und die Vorstellungen von Zukunft? Wohin entwickelt sich die Gesellschaft und mit ihr die Großstädte? Mit ihren Werken markiert sie als Chronistin den sich verändernden Einfluss des Digitalen. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen präsentiert Videos und Fotografien, Multimedia-Installationen sowie Zeichnungen ab 6. Oktober im K21 in Düsseldorf.

Weitere Infos und Foto: Kunstsammlung NRW

China News

Internet-Gerichte für Online-Streitigkeiten

Gericht

Über 800 Millionen Chinesen nutzen das Internet. Um Online-Streitigkeiten zwischen Bürgern zu schlichten, hat China nun das zweite Internet-Gericht in Peking mit 38 erfahrenen Richtern eröffnet, meldet CNET Magazine und zitiert dabei Xinhua. Dieses soll sich mit Geschäftstransaktionen, persönlichen Informationen und geistigem Eigentum im Internet befassen und wird rund um die Uhr geöffnet sein. Im vergangenen Jahr wurde Chinas erstes Internet-Gericht in Hangzhou eröffnet. Ein drittes Gericht soll demnächst in Guangzhou im Süden des Landes starten.
Online-Streitigkeiten nehmen in China rapide zu: In den ersten acht Monaten dieses Jahres waren Pekings Gerichte mit 37.631 Online-Streitigkeiten konfrontiert, das sind fast 25 Prozent mehr als im gleichen Vorjahres-Zeitraum.

Quelle: CNET Magazine, Foto: Pixabay

China News

Plattformen haften für Steuerbetrug

Viele Händler aus China oder Hongkong verkaufen Waren über Amazon ohne die Umsatzsteuer abzuführen. Künftig müssen die Betreiber von Internet-Marktplätzen die umsatzsteuerliche Registrierung chinesischer Händlern in Deutschland nachweisen oder selbst die Steuer bezahlen. Besteht keine umsatzsteuerliche Registrierung in Deutschland, werde der chinesische Händler ab 2019 vom Online-Handel in Deutschland ausgeschlossen. Daher sollten alle noch nicht umsatzsteuerlich registrierten Händler ihre Registrierung schnellstmöglich beantragen, zusätzlich bestehe eine Pflicht zur Abgabe von Umsatzsteuererklärungen in Deutschland, mahnt das China Competence Center Darmstadt.
Konservativen Schätzungen der Bundesregierung zufolge entgeht dem deutschen Fiskus jährlich ein hoher dreistelliger Millionenbetrag, weil Online-Händler aus Ländern außerhalb der EU zu wenig oder keine Umsatzsteuer abführen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Vor allem Unternehmen aus Fernost hätten sich darauf verlegt, ihren Online-Handel als Steuersparmodell zu nutzen. Allein auf dem deutschen Amazon-Marktplatz stammen über 24.000 Händler aus China oder Hongkong. In der Branche gehe man laut SZ davon aus, dass drei Viertel dieser oft sehr kleinen Händler keine Umsatzsteuer abführen.

Quellen: KMLZ, China Competence Center DarmstadtSZ

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Transaktionen bearbeitet Alibaba pro Sekunde.

Quelle: Toni Cheng, CEO Alibaba Cloud DACH & CEE region

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Smart City beim 5. Düsseldorfer China Dialog

DCD

„Die Stadt von morgen: Smart City Modelle in Deutschland und in China“ war Thema des 5. Düsseldorfer China Dialogs, den Astrid Oldekop (Mitte) vor 550 deutschen und chinesischen Gästen im Hilton Hotel Düsseldorf moderierte. Sie diskutierte mit ZTE-Vertreter Bas Zwartkruis, Düsseldorfs oberstem Digitalisierungsbeauftragten Peter Adelskamp, Mobike-Managerin Beate Overbeck sowie Digihub-Geschäftsführer Dr. Klemens Gaida darüber, welche Lösungen intelligente Städte in China und in Deutschland bieten für die großen urbanen Herausforderungen wie verstopfte Straßen, verschmutzte Umwelt oder die neuen Lebensformen einer alternden Gesellschaft. Wichtige technologische Impulse für Smart Cities kommen aus China sowohl bei den notwendigen zugrunde liegenden Technologien wie 5G als auch bei Smart City-Anwendungen, darin waren sich die Teilnehmer einig. Digitalisierung und Big Data machen Kommunen zugänglicher, sicherer, sauberer und damit auch attraktiver für Menschen und Unternehmen. Der 5. Düsseldorfer China Dialog fand im Rahmen des Business and Investors Forum China 2018 statt.

Weitere Infos: China-Kompetenzzentrum Düsseldorf, Foto: Jörg Hemmen

Inside mdb

China auf Achse: Mondfest und Goldene Woche

Mondfest

In den kommenden Tagen kann es schwierig sein, chinesische Geschäftspartner zu erreichen: Am 24. September feiern Chinesen das Mondfest, die meisten verbringen den Abend des Nationalfeiertags im Kreise ihrer Familien. Bereits eine Woche später beginnt die Goldene Woche und viele Menschen gehen auf Reisen. Diese und alle wichtigen Termine für die deutschsprachige China Business Community meldet der China Business Kalender, der vom Medienbüro Düsseldorf | Beijing präsentiert wird. Neben Kongressen, Vorträgen, Seminaren bietet der China Business Kalender auch eine Übersicht über interessante Delegationsreisen.

Ist Ihr Termin noch nicht aufgenommen? Dann schreiben Sie uns an kalender@mdb-consult.com
Foto: MaxPixel

„Wir begrüßen Afrika im Expresszug der chinesischen Entwicklung.“

Chinas Staatspräsident Xi Jinping kündigte beim Afrika-Gipfel weitere Investitionen in Höhe von 60 Milliarden Dollar an.
Quelle: Handelsblatt

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Frank Sieren: Zukunft? China!

Sieren

Wir stehen wir am Beginn eines epochalen, weltumspannenden Wandels, schreibt der Bestseller-Autor Frank Sieren in seinem lesenswerten neuen Buch „Zukunft? China!“, das am 8. Oktober erscheint. Darin beleuchtet der Chinaspezialist des Handelsblattes umfassend den Einfluss der neuen Supermacht auf alle Kontinente und Lebensbereiche. Sierens Fazit: Die Zeiten, in denen der Westen die Standards setzt, sind vorbei. Erstmals seit Jahrhunderten wird ein asiatisches Land Weltmacht. Unsere Werte, die wir für universell halten, stellen die Chinesen bereits in Frage. Sieren, der seit einem viertel Jahrhundert in Peking lebt, hat ein sehr persönliches Buch vorgelegt, das zugleich ein Weckruf an die Europäer ist, die Chancen und die Gefahren, die von der neuen Supermacht ausgehen, endlich zu erkennen.

Frank Sieren: Zukunft? China! Wie die neue Supermacht unser Leben, unsere Politik, unsere Wirtschaft verändert. Penguin Verlag. 22 Euro.

Foto: Jörg Hemmen

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Henrik Bork: Inspirationen aus Asien

Bork

Der deutsche Kommunikationsberater und ehemalige China-Korrespondent Henrik Bork (rechts) bloggt in Peking über inspirierende Ideen und Menschen. „Die Idee hinter China Notepad ist einfach: Alle, die sich für China und Asien interessieren, sollten smarten Menschen aus China und Asien besser zuhören“, schreibt Bork. Bisher veröffentlicht: Gespräche mit dem CEO des Haushaltsgeräte-Unternehmens Haier, Zhang Ruimin (links), über die digitale Transformation sowie mit dem CEO der Online-Video-Plattform iQiyi, Gong Yu, die beim Börsengang im März 2,2 Milliarden Dollar eingenommen hat.

Henrik Bork: China Notepad. Blog.

Foto: Henrik Bork

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Neue chinesische Reiselust: individuell, lokal und weit

Reisen

Um 40 Prozent sind die Ausgaben chinesischer Reisender im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die junge Generation der nach 1990 geborenen Millennials gab sogar 80 Prozent mehr aus als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der siebten Ausgabe des „Chinese International Travel Monitor“, der von Hotels.com herausgegeben wird. Junge Reisende aus China wollen andere Kulturen kennenlernen und reisen rund um die Welt, von Lateinamerika über Ozeanien und Europa bis zum Nahen Osten. Mit ihrer Reiselust beeinflussen sie auch die Generation ihrer Eltern, die zunehmend individual reisen und in kleineren Boutique-Unterkünften übernachten. Bei den Hotels achten sie einerseits auf das Angebot modernster Technologien als auch auf die Möglichkeit, authentische lokale Erfahrungen zu machen. Die Macher der Studie sehen in den geänderten Anforderungen chinesischer Reisender eine große Chance für Dienstleister. Pro Reisetag geben Touristen aus China im Schnitt 320 Dollar aus, bei den Millenials sind es 346 Dollar. Die Ausgaben für Reisen machen 36 Prozent ihres Jahreseinkommens aus. 

Hotels.com: Chinese International Travel Monitor 2018. Online-Studie.

Grafik: Hotels.com

5.000

deutsche Unternehmen sind in China aktiv.

Quellen: APA/Welt

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Mülltrennung in Köln und Shanghai

Mulltrennung

Am NGO Twinning-Programm 2018 der Stiftung Asienhaus nimmt Kirsten Reinders (rechts) vom Kölner Büdchen am Nikolausplatz teil und bloggt seit August über die Diskussionen, die sie in Shanghai mit ihren Partnerorganisationen Dinghaiqiao und Aifen führt: über Mülltrennung, Müllreduzierung und Community Building. Auf Einladung der Stiftung Asienhaus ist Reinders nach China gereist. Seit 2012 führt die Stiftung Asienhaus in Kooperation mit chinesischen und europäischen Partnern das EU-China NGO Twinning-Programm durch. Dieses hat zum Ziel, langfristige Partnerschaften zwischen chinesischen und europäischen Nichtregierungsorganisationen zu knüpfen.
Während des Austausches lernen die Twinner die Arbeitsweise ihrer Partner kennen, diskutieren über ihre Themenfelder und Ziele, planen Kooperationen und gemeinsame Veranstaltungen.

Stiftung Asienhaus: Twinning Blog.

Foto: Stiftung Asienhaus

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Asia 2030: Was der globalen Wirtschaft blüht

Asia

Ein weiteres Buch, das sich mit der Verschiebung der globalen Strukturen beschäftigt, ist im Campus Verlag erschienen. In „Asia 2030. Was der globalen Wirtschaft blüht“ konstatiert der Wirtschaftsanwalt Karl Pilny: Die Weltwirtschaft steht vor einer Zeitenwende. Asien ist dabei, die Vorherrschaft im globalen Wettbewerb zu übernehmen und wird zum Technologiechampion. Der Autor untersucht die neuen Allianzen und Rivalitäten, mögliche Konflikte, neue Märkte. In der neuen multipolaren Welt werden schon bald vier der fünf mächtigsten und reichsten Länder asiatische Länder sein, folgert er. Für Europa sei es daher höchste Zeit zu entscheiden, ob es dem asiatischen Aufschwung furchtsam und griesgrämig zusehen oder mitspielen und mitgestalten möchte.

Karl Pilny: Asia 2030. Was der globalen Wirtschaft blüht. Campus Verlag, 26,95 Euro.

Foto: mdb

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